Schon wenige Zentimeter hohe Schwellen sind für viele Menschen ein echtes Hindernis. Einer repräsentativen Umfrage von Gutjahr Systemtechnik zufolge sind die störenden Höhenunterschiede aber immer noch weit verbreitet. (Grafik: Gutjahr)
Die oft hohen Übergänge zwischen Außen- und Innenbereich haben einen technischen Hintergrund und sind deshalb in den Abdichtungsnormen festgeschrieben: Sie sollen die Abdichtung sicher an aufgehende Bauteile anschließen – und so Wasserschäden im Innenbereich verhindern.
Allerdings steht dies im Widerspruch zu den Anforderungen an barrierefreies Bauen. Die Normen hier schreiben vor, Schwellen möglichst komplett zu vermeiden „Die Ausführung barrierefreier Übergänge ist daher technisch deutlich komplizierter. Die Abdichtung alleine kann die Dichtheit im Türbereich nicht sicherstellen. Das anfallende Wasser muss also schnell und rückstaufrei abgeführt werden“, erklärt Gutjahr-Geschäftsführer Walter Gutjahr.
Bodengleiche Duschen selten
Bei Duschen sei die Situation sogar noch schwieriger, wie die Gutjahr-Umfrage zeigt: Immer noch beherrschen Duschtassen mit mehr oder weniger hohen Schwellen die deutschen Badezimmer. Nur 16 Prozent haben bereits eine bodengleiche Variante eingebaut. Immer häufiger werden dafür mittlerweile Duschrinnen verwendet, da sie eine maximale Gestaltungsvielfalt zulassen. In der Sanierung – und das ist der Hauptmarkt – fehlen allerdings oft die Aufbauhöhen.
Gutjahr hat sowohl für schwellenlose Übergänge vom Innen- in den Außenbereich als auch für bodengleiche Duschen Produkte im Angebot.
