
2017-07-31T00:00:00Z Montiggler Porphyr Rot
So nah und doch so fern: Eigentlich liegt der Montiggler Porphyr direkt neben einer der wichtigsten Transportrouten für italienische Natursteine – der Brenner-Autobahn. Somit wäre der Stein auch problemlos im Teilladungsbereich zu beziehen. Doch weder in den Europäischen Normenwerken noch in den Sortimenten des Großhandels ist dieser Stein zu finden. Dabei hat er Einiges zu bieten. (Foto: Montiggler Porphyr GmbH/Eppan/Italien)
Europa ist reich an Natursteinen. Oftmals liegen interessante Gesteine nur einen Steinwurf von stark frequentierten Handelswegen entfernt und sind dennoch vielen Einkäufern unbekannt. Wer sich den Anhang A der EN 12440 anschaut, der wird feststellen, dass dort mehr als 2.500 Natursteinhandelssorten unterschiedlichster Farben und Texturen aufgelistet sind. Eigentlich sollte man meinen, dass damit eine vollständige Marktübersicht der europäischen Steine vorliegt, zumal es im April 2008 eine Neuauflage der – erstmals im Januar 2001 erschienenen – EN 12440 gab. Doch auch in der Neuauflage darf man nicht auf Vollständigkeit hoffen. Den Handelsnamen Montiggler Porphyr sucht man dort vergeblich.
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