Die Gestaltungswerkstatt - Die Bäder von heute sind eher reduziert eingerichtet, manchmal sogar spartanisch. Ein klotziger Schrank stört da eher, als dass er für Atmosphäre sorgt. Andrea Stark (Fotos: Andrea Stark)
Trotz akribischer Badplanung bei der Anordnung der Sanitärelemente werden die Badmöbel viel zu oft als Stiefkinder behandelt. Dabei sorgen sie dafür, dass später genügend Stauraum im Bad zur Verfügung steht. Das Resultat: In dem neuen tollen Bad liegt ziemlich viel offen herum. Deshalb wird häufig irgendein Schrank hinzugestellt, und so wirkt er denn auch hinzugestellt. Damit das nicht passiert, sollte das Thema Stauraum schon bei der Grundplanung berücksichtig werden, auch wenn aus finanziellen Gründen nicht alles sofort gekauft werden kann. Deshalb ist die erste Aufgabe des zukünftigen Badbesitzers, einmal zu überlegen, welcher Stauraum wirklich im Bad benötigt wird. Wie viele Dosen und Flaschen haben sich in den Jahren angesammelt, die man doch nicht mehr braucht. Welche Handtücher müssen im Bad bevorratet werden, wo kommt die Schmutzwäsche hin, wo ist der geeignete Schminkplatz und was hat man sich schon immer mal gewünscht. Die Planung eines neuen Raums kann auch dazu beitragen, das Verhalten des Nutzers zu verändern.
