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Eine hohe Qualität innerhalb der Verbundabdichtung wird durch Spritzen erreicht. (Foto: Sopro)

2012-09-20T00:00:00Z Mit Sorgfalt im Detail, Teil 2

Der zweite Teil des Artikels zum Schwimmbadbau beschäftigt sich mit Details wie Durchdringungen und Bauwerksfugen sowie allgemeinen Hinweisen zur Verlegung in Schwimmbädern. Den ersten Teil finden Sie ebenfalls in unserem Archiv. (Foto: Sopro)

Für den Schwimmbadbau gilt, dass alle Beläge aus zwei Gründen so weit wie möglich im kombinierten Verfahren verlegt werden sollten: Zum einen soll die Fliese gut im Mörtel eingebettet sein. Dies ist deshalb erforderlich, weil zwischen Fliesenbelag und Beckenkonstruktion in der späteren Nutzung Spannungen herrschen. Ist die Fliese gut eingebettet - und dies über ihre gesamte Rückseitenfläche, so ist eine optimale Kraftübertragung möglich und die Gefahr eines Ablösens von Fliesen wird minimiert. Zum anderen muss es allen Beteiligten klar sein, dass das Badewasser über die Fugen im Lauf der Zeit hinter den Belag gelangen wird. Dies gilt für alle Beläge und alle verwendeten Mörtelverlegesysteme. Das Wasser wird so weit eindringen, bis es von der WU-Betonkonstruktion oder einer Verbundabdichtungsebene aufgehalten wird. Mit dem kombinierten Verfahren soll daher erreicht werden, dass so wenig Hohlräume wie möglich hinter einer Fliese geschaffen werden, Hohlräume, in denen sich Wasser und Schmutzpartikel ansammeln können.

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zuletzt editiert am 11. März 2021
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