Bis Ende 2021 gewährt der Staat bis zu 9.000 Euro Zuschuss auf Elektrofahrzeuge und die KfW-Bank fördert Wall-Boxen in der Garage – so kann man E-Autos schon für weniger als 50 Euro im Monat leasen. Warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, in die Elektromobilität einzusteigen, erklärt die Nürnberger Leasing. (Foto: Pixabay)
53.000 Neuzulassungen von Elektroautos hat das Kraftfahrtbundesamt 2019 gezählt – Tendenz steigend. Auch für den betrieblichen Fuhrpark sind E-Autos eine attraktive Option und Leasing statt Kauf bietet Vorteile: „Das Leasing von E-Autos ist für Fuhrparkmanager eine attraktive Möglichkeit, die Risiken der neuen Technik auszulagern und sich mit der Ladeinfrastruktur und der Reichweitendebatte vertraut zu machen“, sagt Ferdinand Dorn, Inhaber der Nürnberger Leasing, einem inhabergeführten Leasinggeber mit viel Erfahrung in der E-Mobilität.
Vier Gründe für E-Leasing
Der Leasingexperte nennt vier Gründe für das Leasing von Elektroautos und den jetzigen Einstieg:
1. Immer die neueste Technik
Je nach Vertrag und Laufzeit ist der Leasingnehmer stets mit der neuesten Technik unterwegs und profitiert von hohen Prämien.
2. Kein Risiko
Weil er nicht Eigentümer des Fahrzeugs ist, sondern nur Nutzer, liegt das Restwertrisiko ausschließlich bei seinem Leasinggeber. Auch um das sensibelste Teil im E-Auto, den Akku, muss sich der Leasingnehmer keine Sorgen machen. Die Leistungsfähigkeit des Akkus nimmt mit der Zeit und den Ladezyklen ab. Fünf bis zehn Jahre schafft eine solche Lithium-Ionen-Batterie – selbst bei einem langen Leasingvertrag von 60 Monaten muss sie also nicht ersetzt werden und das Risiko trägt ohnehin der Eigentümer. Es ist auch möglich, nur die Batterie zu leasen.
3. In Ruhe Erfahrungen sammeln
Mit dem E-Leasing kann man immer mit dem neuesten Modell unterwegs sein, wenn der Vertrag entsprechend kurzzyklisch gewählt ist. Immer mehr Modelle kommen auf den Markt und die Auswahl für die Fahrer steigt. So kann man erstmal Erfahrungen mit dem CO 2 -neutralen Fahren sammeln und Modelle austesten.
4. Hohe Boni vom Staat
Staat und Hersteller finanzieren je zur Hälfte den sogenannten Umweltbonus: Bei Autos bis 40.000 Euro netto liegt der Zuschuss bei 6.000 Euro bis Ende 2025. Corona-bedingt kommen bis Ende 2021 nun noch 3.000 Euro obendrauf. „Beim Leasing muss der Kunde für den Bundesanteil der Förderung in Vorleistung gehen“, erklärt Dorn. Beim Erstatten der Prämie von der BAFA sei der Leasinggeber behilflich. Voraussetzung für einen Bonus sind: Maximaler Nettolistenpreis 65.000 Euro; das Fahrzeug muss nach dem 4. November 2019 auf den Antragsteller im Inland zugelassen sein und mindestens sechs Monate auf ihn gemeldet bleiben.
Neben dem Staat fördern einzelne Bundesländer die E-Mobilität. Beide Prämien seien für Unternehmen, Gewerbetreibende, Vereine und Verbände kombinierbar. Wer seine Ladesäule öffentlich zugänglich macht, bekommt bis zu 5.000 Euro Förderung zuzüglich 500 Euro Bonus pro Ladepunkt, wenn vor Ort eigenerzeugter regenerativer Strom (mindestens 2 kWp) genutzt wird.
