Rund 200 Kilometer östlich von Moskau hat Fliesenlegermeister und Autor Wilhelm Joliet Mettlacher Platten in der St.-Georgs-Kathedrale von Gus-Khrustalny entdeckt.
In der 1903 eingeweihten Kathedrale wurden 800 Quadratmeter Mettlacher Platten der Mosaikfabrik von Villeroy & Boch verlegt – dafür entschieden sich der Auftraggeber der Kathedrale und Besitzer der Gus-Kristallwerke, Juri Stepanowitsch Netschajew-Malzow, und Architekt Leonty Nikolajewitsch Benois. Letzterer plante zudem die russisch-orthodoxen Kirchen in Bad Homburg und Darmstadt und ließ dort ebenfalls Mettlacher Platten verlegen.
Mehr zur Geschichte der Mettlacher Platten, etwa, was das Material für die Kathedrale heute kosten würde, lesen auf Geschichte der Fliese.
