Cersaie – Seit Jahren wird die Cersaie auch für die deutschen Hersteller zur großen Bühne. Das gilt auch für die Norddeutsche Steingut und Nordceram: Beide vertraten die Steuler-Gruppe. Auch Ströher fehlte in diesem Jahr – genauso wie Bärwolf. Mit von der Partie: die Deutsche Steinzeug, Villeroy & Boch mit neuem Standkonzept, Boizenburg mit neuem Eigner und Klingenberg. (Foto: Klingenberg)
Mit insgesamt 20 neuen Serien inklusive der Selektivmarke „Easy“ brannte die Norddeutsche Steingut beziehungsweise ihre Marke Grohn ein wahres Innovationsfeuerwerk ab. Darunter befanden sich Serien wie etwa „Original“, ein durchgefärbtes Feinsteinzeug im Used-Look, das in vier Farben und Abmessungen bis hin zum Format 75 x 75 Zentimeter zu sehen war. Neu waren auch drei Serien, die Wand-Boden-Kombinationen anboten, und das Format 60 x 120 Zentimeter, das Grohn erstmals der Öffentlichkeit präsentierte.
Nordceram mit „Random Mix“
Mit drei neuen Serien im Gepäck war Nordceram nach Bologna gekommen. Der Feinsteinzeugproduzent aus Bremerhaven präsentierte beispielsweise die Serie „Tecno Score“, die in den vier Farben Beige, Mud, Grau und Anthrazit angeboten wird. Vom quadratischen Mosaik mit Kantenlängen von fünf Zentimetern bis zum Großformat 60 x 120 Zentimeter bietet die Steuler-Tochter die ganze Bandbreite, die durch Sockel und Treppenfliesen abgerundet wird. Ähn-liches trifft auf „Estate“ zu, allerdings wird diese Serie lediglich in drei Farben und mit Abmessungen bis maximal 60 x 60 Zentimeter angeboten. Alle Fliesen verlassen das Werk rektifiziert und sind mit der Rutschhemmung R10 ausgestattet. Besonderheit bei „Estate“: Es gibt eine „Random Mix“ genannte Zufallsmischung, bei der sich in allen Paketen mit Unifliesen auch Motivfliesen finden: Jede fünfte Fliese trägt eines von 30 unterschiedlichen Motiven.
Das eigentliche Highlight am Messestand der Steuler-Gruppe war allerdings das „Digitale Raumstudio“: Dabei handelt es sich um einen intuitiv nutzbaren Raumkonfigurator, der mit einem Klick Fliesen in einem Beispielraum verlegt. Am Anfang der Entwicklung stand die Überlegung, dass die immer größer werdenden Fliesen in den Ausstellungen des Fachhandels aus Platzgründen kaum noch angemessen präsentiert werden können. Die Software ist nicht nur für Herstellerwebsites gedacht, sondern auch für die Ausstellungsräume des Handels und für den interessierten Endverbraucher, der sich bereits zu Hause über seine favorisierte Fliese informieren kann ...
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