Mehr Wert für Steine
Inszenierungen in Stein erwarten den Besucher auf dem Stand von Antolini. Im Bild sehen Sie an der Wand den Quarzit „Corteccia“ und am Boden den Marmor „Bianco Lasa“. (Foto: Antolini)

2017-08-22T00:00:00Z Mehr Wert für Steine

Naturstein liegt im Trend: Auf der kommenden Marmomacc in Verona – 27. bis 30. September – trifft der Besucher auf ein globales Steinangebot. Der internationale Handel mit Natursteinen wächst, vor allem im Wert. (Foto: Antolini)

Zwischen 2013 und 2015 erhöhte sich der Wert von global gehandelten Natursteinen von 22,5 auf 25,7 (2014: 22,9) Milliarden Euro (+12,41 Prozent). Dabei nahm die Menge sogar ab: Von 79,9 Millionen (2014: 86,1) Tonnen auf 77,8 Millionen Tonnen, während sich der Wert von 280,70 Euro (2014: 265,6) pro Tonne auf 330,50 Euro (+24,4 Prozent) verbesserte, so die Messe IMM Carrara in ihrer jährlichen Untersuchung „Stone Sector“. In dieser Entwicklung zeigen sich die wachsenden Ansprüche und die Beliebtheit von Natursteinen, insbesondere von Marmor, der sich sowohl als Verkleidung von Boden- und Wandflächen als auch in der Inneneinrichtung und im Design einer großen Beliebtheit erfreut. Das Land, das am meisten von der Expansion des Natursteingeschäfts profitieren konnte, ist China: Die chinesischen Natursteinunternehmen konnten ihren Anteil am weltweiten Exportgeschäft von 34,2 Prozent (2013) auf 42,4 Prozent (2015) ausbauen. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Italien und die Türkei mit einem Anteil am Exportgeschäft von jeweils 12,4 Prozent (2013: 13,6) und 11,2 Prozent (2013: 12,9).

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zuletzt editiert am 11. März 2021
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