Grafik Ausbildungszahlen
Sowohl die Zahl der Auszubildenden als auch die Zahl der Ausbildungsbetriebe ist laut SOKA-Bau gestiegen. (Grafik: F+P Fliesen und Platten).

2019-05-21T00:00:00Z Mehr Auszubildende im Baugewerbe

36.481 Auszubildende gab es zum 31. März 2019 im Bauhauptgewerbe – das sind 5,2 Prozent mehr als im März des vergangenen Jahres. Dabei sind die Zahlen in den neuen Bundesländern stärker gestiegen als in den alten. (Grafik: F+P Fliesen und Platten).

In den alten Bundesländern stieg die Zahl der Auszubildenden in allen vier Lehrjahren um 4,2 Prozent von 29.904 Stand März 2018 auf 31.217 zum 31. März 2019. In den neuen Bundesländern gab es Ende März dieses Jahres 5.264 Auszubildende, 11,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders stark gestiegen ist die Zahl der Auszubildenden im ersten Lehrjahr: Sie stieg um 6,1 Prozent in den alten und um 10,7 Prozent in den neuen Bundesländern. Auch die Zahl der Ausbildungsbetriebe hat sich im selben Zeitraum um 1,4 Prozent von 14.450 auf 14.654 erhöht. Diese Zahlen hat die SOKA-Bau auf der Berufsbildungstagung der Bauwirtschaft bekanntgegeben.

„Die aktuell vorliegenden Zahlen zu den Ausbildungsverhältnissen im Bauhauptgewerbe belegen eindrucksvoll, dass das Baugewerbe auch bei Jugendlichen zu einem wichtigen Arbeitgeber geworden ist“, sagt dazu der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa. „Die Bauwirtschaft ist ein attraktiver Arbeitgeber, der für hohe Ausbildungsvergütungen, gute Bezahlung und attraktive Karrierechancen steht. Diese reichen vom Vorarbeiter, über den Werkpolier bis hin zum Meister, der es den jungen Menschen ermöglicht, ein eigenes Unternehmen zu gründen. 80 Prozent der gesamten Ausbildung wird von den mittelständischen Unternehmen des Deutschen Baugewerbes geleistet. Darauf können wir stolz sein!"

www.soka-bau.de

www.zdb.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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