Das italienische Natursteinunternehmen Margraf lässt fünf namhafte Künstler jeweils einen Kubikmeter Kalkstein bearbeiten. Die Stücke werden auf der kommenden Marmomacc in Verona ausgestellt. (Foto: Margraf)
Insgesamt eine Woche, vom 29. August bis zum 4. September, haben die Künstler Zeit für die Schaffung der Skulptur. Das Thema des „Wettbewerbs“ lautet: „Ein weicher Stein, geboren aus dem Meer“. Als Material dient der Kalkstein „Pietra di Vicenza“, der als weich und gut formbar gilt. Der Stein weist eine hohe Dichte von fossilen Einschlüssen auf. Der „Pietra di Vicenza“ wird in der Region um die gleichnamige Stadt gewonnen, die vor 50 Millionen Jahren tatsächlich von Meerwasser bedeckt war. Die erste Edition der Initiative trägt den Titel „#M16“, wobei die Zahl für das Jahr und „M“ für „Mensch“ steht. Die Skulpturen sollen die menschliche Handwerkskraft in den Mittelpunkt stellen.
Ein internationale Jury aus Künstlern und Galleristen wird die Werke beurteilen. Diese werden Ende des Jahres veräußert. Die Einnahmen hieraus kommen der Stiftung „Città della Speranza – City of Hope Foundation“ zugute . Die Stiftung fördert Forschungs- und Hilfsprojekte für Kinder mit bösartigen Bluterkrankungen. „Marble Stories“ soll als Plattform für den Dialog zwischen der Welt des Natursteins, Kunst und Architektur jährlich stattfinden. In geraden Jahren soll handwerkliches Schaffen im Mittelpunkt, stehen, in ungeraden technologische Innovation.
