Mapei wird 75. Passend zu diesem Jubiläum meldet die deutsche Tochter ein Umsatz-Wachstum von fast 25 Prozent. Und die Mapei GmbH feiert hierzulande selbst einen runden Gründungstag: Seit 20 Jahren gibt es die Gesellschaft in Deutschland. (Foto: bb/ FLIESEN & PLATTEN)
"Krise? Welche Krise?" Das mag man sich angesichts der wirtschaftlichen Kernzahlen aus dem Hause Mapei fragen. Vor allem in Deutschland wächst der Bauchemiehersteller, der hierzulande als Mapei GmbH firmiert, überpropotional stark: 24 Prozent Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr waren es 2011. Und auch für das laufende Jahr gehen die Geschäftsführer Heinrich Meier und Dr. Uwe Gruber von einem zweistelligen Plus aus. Das werde wegen der wirtschaftlichen Gesamtsituation zwar nicht mehr ganz so hoch ausfallen wie anno 2011, aber immerhin noch im zweistelligen Bereich liegen, kündigten die Geschäftsführer bei einem Pressetreff in Dresden an. Da das Marktwachstum 2011 geringer ausfiel als das der Erlenbacher, ist klar, dass Mapei auch Mitbewerbern Anteile abgenommen hat. Wem und wie viel, darüber schweigt man sich allerdings aus.
Neue Produkte zur Bau 2013
Gewachsen ist der deutsche Mapei-Ableger in allen Bereichen, getrieben sei das Wachstum aber vor allem von den hochwertigen Sortimenten, berichtet Gruber. "Mapei hat sich als Hersteller hochwertiger Produktsysteme etabliert", sagt er. Und die sollen weiter ausgebaut werden: Zur deutschen Leitmesse Bau, die im Januar 2013 in München eröffnet wird, kündigt Mapei dazu einige neue Produkte an. Für die Verlegung der heute üblichen Großformate sollen mit Ultralite S1 Quick, Ultralite S2 und Ultralite S2 Quick gleich drei neue Produkte das bestehende Sortiment von Leichtflexklebemörteln erweitern.
Auch im Fugenmörtel-Sortiment verspricht Mapei innovative Neuentwicklungen: Mit Kerapoxy CQ habe man einen sehr leicht zu verarbeitenden und reinigenden, zweikomponentigen und säurebeständigen Epoxidharzmörtel in 21 Farben für Fugenbreiten ab 2 mm entwickelt. Passend dazu stellt Mapei Kerapoxy Cleaner vor, ein konzentriertes, flüssiges Reinigungsmittel zur einfachen und schnellen Entfernung von Rückständen von Epoxidharzfugenmörteln auf Keramik- und Glasmosaikoberflächen.
Generationswechsel
In Italien ist der Chef des Bauchemiekonzerns Mapei, Dr. Giorgio Squinzi, seit Mai 2012 auch Vorsitzender des Industrie- und Arbeitgeberverbandes Confindustria. Squinzi leitet die Geschicke des von seinem Vater Rodolfo in Mailand gegründeten Familienunternehmens und bereitet laut Mapei langsam den Wechsel auf die dritte Generation vor.
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Mehr über die aktuelle Lage bei und die Pläne von Mapei lesen Sie in der Dezember-Ausgabe von FLIESEN & PLATTEN, die Ende November erscheint.
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