Mapei ist weltweit die Nr. 1 in Verlegewerkstoffen für Keramik, Naturstein sowie Fußböden und auch mit dem Deutschlandgeschäft zeigte sich Dr. Uwe Gruber beim Pressetreff sehr zufrieden. Von etwa 75 Millionen Euro Jahresumsatz berichtete der Geschäftsführer der Mapei GmbH, „einem fast zehn-prozentigen Plus in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr“. (Fotos: sg)
Damit setzt auch die deutsche Gesellschaft die zentrale Philosophie der Mapei-Gruppe um: Wachstum heißt die Devise – weltweit. Den Gruppenumsatz habe man in diesem Jahr um vier Prozent steigern können. Die tragenden Säulen des Wachstums heißen Spezialisierung, Internationalisierung und Forschung & Entwicklung. „In den letzten zehn Jahren sind 20 neue Unternehmen durch Gründung oder Akquisition hinzugekommen“, erklärt Dr. Uwe Gruber.
Heute gehören zum Mapei-Konzern 63 Tochtergesellschaften mit 59 Werken. 900 Mitarbeiter arbeiten weltweit für die Gruppe, die über fünf Prozent ihres Jahresumsatzes in die Forschungsarbeit investiert. Das Ergebnis ist ein Sortiment mit 1.400 Produkten – von der Grundierung bis zum Oberflächenschutz. Etwa ein Drittel des Umsatzes kommt aus Italien, ein weiteres Drittel aus Westeuropa. Es folgt der amerikanische Markt mit rund einem Viertel.
Zweistelliges Umsatzplus in 2012
In Deutschland dürfte Mapei die Nummer 4 unter den bauchemischen Herstellern sein. Dr. Uwe Gruber zur Entwicklung der Mapei GmbH: „2012 konnten wir mit einem zweistelligen Umsatzwachstum abschließen. Dabei haben wir in den Bereichen Keramik/Naturstein/Baustoffe sowie Dachbahnen ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnet.“ Der Geschäftsbereich Keramik/Naturstein/Baustoffe war geprägt vom weiteren Ausbau der Fachhandelspräsenz mit Stärkung des POS-Auftritts sowie der Sortimentsbreite. So wurden zum Beispiel die Leichtflexklebemörtel „Ultralite S1 Quick“ sowie der „Ultralite S2 Quick“ ausgebaut.

Mit nachhaltigen Produkten und Technologien sowie neuen Produktsortimenten will Mapei weiterhin in die Zukunft investieren. Alles aus einer Hand bieten die Erlenbacher „vom Keller bis zum Dach, für Neubau und Renovierung. Mapei ist ein verlässlicher Partner für Planer und Architekten, den Handel, Verarbeiter und Bauunternehmer“, fasst Dr. Uwe Gruber zusammen.
Baukonjunktur in Deutschland
Wie sich die Rahmenbedingungen im Wohnungsbau einwickeln? Sie bleiben günstig. Ein leichtes Wachstum gibt es beim Eigenheimbau, kräftiges Wachstum bei den Mehrfamilienhäusern. Der Nichtwohnbau bleibt moderat mit leichter Belebung. „Im Wohnungsbau hatten wir auf Neubauseite in diesem und im letzten Jahr eine über acht-prozentige Steigerung im Bauvolumen“, so Gruber. „Auch 2014 rechnen wir in Anlehnung an das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und die Heinze Marktforschung mit einem Plus von 7,7 Prozent. Im Neubau ist mehr Dynamik als in der Modernisierung.“
Im Nichtwohnbau sieht das anders aus. Hier entwickelt sich die Modernisierung besser als Neubau. Im nächsten Jahr rechnen die Institute mit einem Plus von 5,1 Prozent bei der Modernisierung und vier Prozent beim Neubau.
Mehr Infos zum Unternehmen und seinen Kunden-Aktivitäten sowie zu ausgeführten Objekten finden Sie in der Januar-Ausgabe von FLIESEN & PLATTEN, die am 20. Dezember 2013 erscheint.
Mapei im März 2012