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Zementmosaikplatten schaffen eine ganz besondere Raumatmosphäre. Das giltnatürlich auch in Kombination mit moderner Architektur.

Verlegetechnik 2010-09-28T00:00:00Z Lifestyle-Produkt mit Tradition

Zementmosaikplatten und Terrazzoplatten waren Ende des 19. Jahrhunderts beliebte Baustoffe für Wand- und Bodenverkleidungen. Man kann sie heute noch in Fluren und Treppenhäusern alter Wohnhäuser, in Kirchen und Prachtbauten bewundern. Diese Baumaterialien haben nichts von ihrem Charme verloren und finden deshalb immer mehr Anhänger. Norbert Kummermehr

Die Bandbreite ihrer Anwendungen ist: Sie reicht von der denkmalgerechten Sanierung bis hin zum Lifestyle-Objekt. Dabei steht der gestalterische Aspekt oftmals im Vordergrund. Ihr Herstellungsverfahren ist im Prinzip gleich geblieben, denn sie werden auch heute noch im traditionellen Zweischichtverfahren produziert. Als Erstes wird eine mehrere Millimeter dicke Vorsatzschicht gegossen, anschließend die Form mit einem Kernbeton aufgefüllt und bei hohem Druck gepresst. Die Platten binden hydraulisch ab, bis sie nach mehreren Wochen ihre endgültige Festigkeit erreichen.Die Vorsatzschicht ist die spätere Plattenoberfläche, die häufig ornamentale Muster aufweist. Das Material in der Vorsatzschicht besteht bei den Zementmosaikplatten aus Weißzement, Marmormehl, Quarzsand und Eisenoxidpigmenten. Bei den Terrazzoplatten verwendet man anstelle des Marmormehls Kalksteinsplitt. Die Terrazzoplatten werden anschließend durch eine Schleifstraße gefahren und werkseitig mit einem 120er-Schliff versehen.

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Nur keine Hektik.

Damit Ihr Kunde sich an seinem neuen Bodenbelag erfreuen kann, sollten Siebei der Verlegung dieses ganz speziellen Materials nicht in Hektik verfallen, sondern mit der nötigen Muße zu Werke gehen. Das heißt für Sie: Kalkulieren Sie mehr Zeit ein als bei der herkömmlichen Fliesen- oder Plattenverlegung. Der sorgsame Umgang mit dem Material beginnt schon bei der trockenen und sauberen Lagerung. Wie auch bei anderen Bodenbelägen üblich, werden vor der Verlegung die Platten aus unterschiedlichen Paketen gemischt. Früher war die Verlegung im Dickbett an der Tagesordnung. Die Platten wurden zu erst in einer Wanne gewässert und anschließend in den erdfeuchten Mörtel verlegt. Durch zusätzliches Abdecken der Oberfläche mit feuchtem Sand oder mit Planen konnte ein gleichmäßiges Abbinden erreicht werden. Heute empfehlen sich schnell abbindende Kleber mit kristalliner Wasserbindung. Dabei ist darauf zu achten, dass der Untergrund und die Platten trocken sind. Beton hat die Eigenschaft, bei Feuchtigkeit auf-zuquellen. Ein Feuchteeintrag kann zu Spannungen im Belag führen und ist darum zu vermeiden. Die Verwendung einer Zahnkehle mit einer 10er-Zahnung hat den Vorteil, Differenzen in den Plattendicken auszugleichen. Dadurch kann eine ebene Belagfläche erstellt werden. Generell ist ein höherer zeitlicher Aufwand für die sorgfältige Ausrichtung der Platten im Vorfeld zu berücksichtigen. Zementmosaikplatten und Terrazzoplatten werden traditionell mit so geringer Fugenbreite wie möglich verlegt. So erreicht man einen flächigen Belag und das Muster kommt voll zur Geltung.

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Zementmosaikplatten werden traditionell mit so geringen Fugenbreiten wie möglich verlegt. So entsteht ein flächiger Belag und die Muster kommen ohne störendes Fugenraster zur Geltung.

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Zementmosaikplatten und Terrazzoplatten waren Ende des 19. Jahrhunderts beliebte Baustoffe für Wand- und Bodenverkleidungen. Man kann sie auch heute noch in Fluren und Treppenhäusern alter Wohnhäuser, aber auch in Kirchen und Prachtbauten bewundern. Diese natürlichen Baumaterialien haben nichts von ihrem Charme verloren und finden deshalb immer mehr Anhänger.

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zuletzt editiert am 11. März 2021
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