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Innenarchitektur 2010-07-30T00:00:00Z Lichtplanung

Grundlicht, zonales Licht und Stimmungslicht gehören zu einer stilvollen Badezimmerbeleuchtung, erläutert Lichtforscher Prof. Dr.-Ing. Roland Greule in einem Interview mit FLIESEN & PLATTEN. Darin erklärt er auch, wie man einen schönen Fliesenbelag durch falsche Lichtsetzung seiner Wirkung berauben kann. (Foto: licht.de)

F&P: Das übliche Badezimmerlicht besteht aus einer Deckenlampe und einer Beleuchtung am Spiegel. Ist das für diesen Raum optimal?

Roland Greule:

Eigentlich nicht. Man unterscheidet heute zwischen drei Bereichen. Es gibt ein Grundlicht, eine allgemeine Beleuchtung. Die ist in ihrem Beispiel gemacht worden. Was vergessen worden ist, ist eine zonale Beleuchtung und als drittes das Stimmungslicht.

Wenn ich in ein Badezimmer hineinkomme, ist ein allgemeines Licht zur ersten Orientierung in Ordnung. Aber dann möchte ich gerne bestimmte Zonen anleuchten, zum Beispiel nur den Spiegel oder nur die Badewanne, Dusche oder andere Bereiche. Das Stimmungslicht, zum Beispiel ein Leuchtstreifen in den Fugen oder Lichtelemente an der Badewanne, dient weniger der Beleuchtung als dem Erzeugen von Stimmungen, wie sie Frauen zum Beispiel gerne mit Teelichtern machen.

F&P: Was charakterisiert denn ein zonales Licht?

Roland Greule:

Es leitet das Auge dorthin, wo es hinschauen soll, durch eine besondere Helligkeit oder Farbe.

F&P: Hat es noch eine andere Funktion oder soll es lediglich wie eine Schaufensterbeleuchtung die Aufmerksamkeit lenken?

Roland Greule:

Es bringt auch eine bestimmte Grundbeleuchtung, aber die eigentliche Funktion ist es, den Betrachter dazu zu bringen, bestimmte Dinge anzuschauen oder Bereiche der Fliesenbeläge oder des Badezimmers hervorzuheben. Denn das Grundlicht ist einfach zu weich, zu gleichmäßig, um die ganzen schönen Materialien zur Geltung zu bringen.

F&P: Braucht man für die unterschiedlichen Beleuchtungsfunktionen bestimmte Lichtquellen?

Roland Greule:

Nochmals: Ich bin gar nicht gegen diese Leuchte in der Mitte. Die könnte zwar oft schöner sein, aber ein Grundlicht ist nicht schlecht. Für die zonale Beleuchtung brauche ich eher Spots oder - was ich gerne einsetze - die so genannte Randbeleuchtung, also ein indirektes Licht, das nach unten oder oben abstrahlt und einen Bereich besonders betont. Das indirekte Licht lässt den Raum gleichzeitig höher erscheinen und vermittelt eine angenehme Atmosphäre.

Ich muss mir im Badezimmer natürlich überlegen, wo ich von der Elektrosituation her solche Leuchten einsetzen kann. Deshalb kommt das im Badezimmer noch relativ selten vor. Indirekte Beleuchtung wird deshalb umso interessanter desto größer die Badezimmer werden.

F&P: Was heißt Elektrosituation?

Roland Greule:

Ich darf nach VDI-Richtlinie wegen der Feuchtigkeit in den Zonen 0, 1 oder 2 keine 230 Volt einsetzen. 0 umfasst das Innere der Bade- oder Duschwanne. Dort muss alles fest verbaut sein, sodass keiner eine elektrische Leitung oder ein elektrisches Gerät berühren kann. Möglich wäre dort aber zum Beispiel ein Licht, das wassergeschützt ist und fest in die Wanne integriert ist.

Zone 1 und 2 sind grob gesagt die Bereiche, in die ich von der Wanne oder Wasseraustrittstelle her mit der Hand hingreifen kann. Hier sind allerdings 24 Volt erlaubt. Man könnte also eine Niedervoltlampe oder ein LED-Licht einsetzen oder ein Licht, das fest in den Belag eingebaut und spritzwassergeschützt ist.

F&P: Aber dann bin ich wegen der Elektrik in der Lichtplanung stark eingeschränkt?

Roland Greule:

Deshalb ist es wichtig, dass der Gesamtplaner die Lichtplanung gleichberechtigt in seine Überlegungen einbezieht. Oft wäre zum Beispiel gerade dort, wo der Heizkörper oder der Handtuchhalter hängt, eine gute Stelle für eine zonale Beleuchtung.

F&P: Das heißt: Der Planer muss sich überlegen, welche Bereiche es im Badezimmer gibt und welche er betonen möchte. Und er muss eine genaue Vorstellung davon haben, wie das Bad genutzt wird, um lichttechnisch bestimmte Stimmungen einplanen zu können.

Roland Greule:

Genau, er muss das Bad in bestimmte Zonen einteilen. Als Konsequenz muss er auch mehr Schalter einplanen. Wenn man drei, vier Zonen hat, muss man sich um entsprechende Schalter und die Lichtkabelführung kümmern.

F&P: Und er muss sich überlegen, welche Art von Licht er wo einsetzen kann?

Roland Greule:

Die ganzen LED- und Kleinvoltlampen werden die Zukunft sein. Auch die Halogenlampen sind eine schöne Variante, weil sie ein helles, auch punktuelles Licht geben. Deshalb ist es sehr schade, dass sie nach und nach verboten werden. Denn die normale Glühlampe bringt wirklich wenig Licht, und deshalb hat man mit den Energiesparlampen auch ein Problem, wenn man etwas wirklich gut mit einem Spot ausleuchten möchte.

Man sollte Niedervoltlampen nicht direkt auf die Person richten - was leider oft passiert -, sondern sie dort hin ausrichten, wo man hinschauen soll. Dort, wo die Person steht, brauche ich eher ein weiches Licht.

F&P: Was macht ein Licht "weich"? Was ist das für ein Leuchtkörper?

Roland Greule:

Weich heißt, dass das Licht großflächig verteilt, breiter reflektiert wird. Diese Funktion übernimmt normalerweise der Lampenschirm oder das matte Glas um die Glühlampe. Je größer der Schirm ist, desto besser.

Es ist so ähnlich wie bei unserem Himmelslicht: Wir haben auf der einen Seite einen Spot, das Sonnenlicht, und auf der anderen das Himmelslicht, das relativ diffus ist und ein weiches Licht liefert. Je enger das Licht ist, desto härter, desto akzentuierter ist es und je weicher ich es anlege, desto angenehmer ist es. Deshalb sollte man bei der Spiegelbeleuchtung niemals einen Spot direkt auf das Gesicht setzen, sondern für das Gesicht selbst immer ein weiches Licht nehmen. Am besten von links und von rechts. Deshalb sind zum Beispiel die Spiegel in Theatern mit Glühlampen umrahmt. Das wäre das perfekte Licht für diesen Bereich.

F&P: Und welche Leuchtkörper wären hier ideal? Die normalen Glühbirnen, die jetzt nach und nach verboten werden?

Roland Greule:

Von der Gemütlichkeit her sind diese in Ordnung. Als Spiegelbeleuchtung wäre auch Halogenlicht nicht schlecht oder Leuchtstofflampen. Denn hier braucht man ein funktionales Licht.

Ich muss entscheiden, ob ich ein helles, weiches Licht zum Rasieren oder Schminken möchte oder ob die Spiegelbeleuchtung auch eine Art Allgemeinbeleuchtung sein soll. Dann wäre ein warmes Licht besser. Deshalb sagt man heute, wenn ich eine Spiegelbeleuchtung haben möchte, dann mit Energiesparlampen, aber in einem warmen, rötlichen Ton. Oft wird die Farbtemperatur falsch gewählt, wie wir Techniker sagen, das heißt, das Licht ist zu blau, zu grell. Auch Halogenlampen gehen in wärmere Richtung, sind aber etwas heller.

Eine Glühlampe hat ungefähr 2500 Kelvin und dabei ein sehr weiches, sehr angenehmes Licht. Die Halogenlampen liegen bei 3000-3200 Kelvin. Die meisten Energiesparlampen liegen bei 4000, 5000 Kelvin oder noch höher. Das heißt sie sind viel bläulicher und kälter. Man sieht, dass Kleinigkeiten sehr viel ausmachen, damit ein Raum oder ein Gesicht angenehm aussieht.

Und was auch wichtig ist: Das Licht sollte am Spiegel von der Seite kommen, damit das Gesicht gut aussieht.

F&P: Ist denn das Licht der Softton-Energiesparlampen mit dem der klassischen Glühbirne identisch?

Roland Greule:

Energiesparlampen oder auch den LEDs fehlen bestimmte Spektralbereiche, das heißt es fehlen Anteile von Rot, Gelb oder Blau. Das ist ein Unterschied zu den normalen Glühbirnen und Halogenlampen, die alle Spektralfarben enthalten mit etwas zu viel Rot drin. Deshalb muss ich mich auch fragen, welche Fliesen ich habe und welche Lampe dazu passt.

F&P: Halogenlampen sollen auch verboten werden?

Roland Greule:

Ja, zum 1. September dieses Jahres wurden alle matten Niedervolt-Halogenlampen verboten. Nur die schlimmen, hellen, grellen Niedervoltlampen sind noch erlaubt. Und auch die werden im Laufe der Zeit verschwinden.

Und überall dort, wo man Spots mit Halogenlampen hatte, sind die Energiesparlampen als Ersatz nicht optimal. Da sollte man eher in Richtung LEDs gehen. Energiesparlampen sind dort gut, wo man große Flächen ausleuchten möchte. Sie eignen sich weniger für kleine Spots.

Bei LEDs ist das Problem, dass es sie bis vor kurzem nur in einem kalten, bläulichen Licht gab. Erst langsam gehen sie auch in den warmen Bereich.

F&P: LED-Spots werden auch in Fliesenbelägen als Akzentbeleuchtung eingesetzt. Was muss man dabei beachten?

Roland Greule:

Sie müssen so platziert sein, dass man nicht direkt hineinschauen kann. Falls das der Fall ist, sollte man eine Mattglasscheibe davor setzen, denn LEDs sind besonders eng strahlend und haben daher ein intensives Licht.

Ein Riesenvorteil von LEDs ist die Farbe. Dabei werden farbige LEDs noch viel zu selten eingesetzt, obwohl sie ursprünglich entwickelt werden, um farbige Effekte zu erzielen. Man findet solche Effekte heute zum Beispiel in der Badewanne.

Als weißes Licht sind LEDs dagegen noch nicht perfekt, sie blenden sehr stark und sind noch zu klein. Die Entwicklung, um Glühlampen und Energiesparlampen durch LEDs ersetzen zu können, wird noch ein paar Jahre dauern. Deshalb würde ich sie derzeit noch vor allem für farbiges Licht einsetzen.

F&P: Was möchte man denn mit farbigem Licht erreichen?

Roland Greule:

Emotionen! Farbiges Licht ist Stimmungslicht. Wenn ich zum Beispiel morgens ins Bad komme und wach werden möchte, könnte ich mich mit blauem Licht aktivieren.

F&P: Kann man generalisieren, welche Stimmungen man durch Licht, durch farbiges Licht erzeugen kann?

Roland Greule:

Alles was in Richtung warmes Licht geht, in Richtung Rot-Orange ist eher zum Relaxen. Blau kann dagegen aktivieren. Es gibt allerdings ein medizinisches Blau und ein emotionales Blau. Die Mediziner sagen, wenn ich morgens fit werden möchte, sollte das Licht mehr Blau enthalten. Andererseits sagen die Psychologen, wenn ich in meiner Badewanne total relaxen möchte, ist auch ein leichtes emotionales Blau sehr schön.

Bei Rot ist es genauso. Die einen sagen, dass Rot entspannt und auch der Haut gut tut. Andererseits kann intensives Rot auch aktivieren. Es liegt also an der Menge, der Quantität des Rots.

Ideal wäre also, wenn ich einen Schalter hätte für Morgenlicht und einen für Abendlicht - mit der gewünschten Stimmung. Dazu sollte es noch ein rötliches Nachtlicht geben, ein Orientierungslicht, das nicht blendet, nicht wach macht.

F&P: Welche Bedeutung hat das Licht denn für die Wirkung der Beläge?

Roland Greule:

Mit dem falschen Licht, kommt das schönste Belagsmaterial nicht so gut zur Geltung. Grundsätzlich sollte der Boden nicht spiegelnd, sondern mattiert sein, denn wahrnehmungspsychologisch möchte der Mensch festen Boden unter den Füßen haben. Ein glänzender, spiegelnder Boden sieht zwar schön aus, aber in ihm spiegelt sich auch das Licht und vertieft den Boden. Ich sehe das Licht virtuell in der gleichen Entfernung im Boden, wie dessen Abstand zur Lichtquelle ist. Und das erzeugt das Gefühl, dass der Boden nicht richtig stabil ist, ein bisschen wie Wasser. Die Wände kann man dagegen ruhig spiegelnd machen.

Auch die Art des Materials spielt eine Rolle: Wenn ich ein diffuses, nicht glänzendes Material habe, dann würde ich es auch diffus beleuchten, also nicht den Fehler machen, einen Spot darauf zu setzen. Wenn ich aber ein glänzendes Material habe, dann kann ich auch mit einem Spot arbeiten, weil es das Licht widerspiegelt.

F&P: Spielen auch die Farben des Belags eine Rolle?

Roland Greule:

Wenn ich einen dunklen Belag habe, benötige ich wegen der psychischen Wirkung deutlich mehr Licht. In Wahrheit absorbiert ein dunkler, ein schwarzer Belag gar nicht so viel Licht. Aber gefühlt ist der Belag viel dunkler als sich messtechnisch ermitteln lässt.

F&P: Kann man angeben, wie viel Licht man pro Quadratmeter braucht?

Roland Greule:

Für Arbeitsstätten gibt es eine DIN-Vorschrift, die 200 bis 300 Lux festlegt. Ich würde im Badezimmer, das etwas komfortabler ist, in Richtung von 300 Lux gehen. Das kann man umrechnen: Quadratmeter mal Lux-Werte ergibt den Lumen-Wert. Dieser Wert ist bei den meisten Energiesparlampen angegeben, so dass man die Helligkeit ermitteln kann. Auch das Gesicht sollte 300 Lux haben, um sich zu rasieren und zu schminken. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Spiegel eigentlich zu wenig Licht liefern, weil sie das Blenden vermeiden wollen.

F&P: Brauche ich auch weniger Licht, wenn ich einen hellen, glänzenden Belag habe?

Roland Greule:

Ja, je heller der Belag ist, desto weniger Licht brauche ich.

F&P: Empfehlen Sie auch, eine Möglichkeit zum Dimmen des Lichts vorzusehen, die Helligkeit also steuern zu können?

Roland Greule:

Ja. Aber es gibt noch ganz wenige Spiegelleuchten, die dimmbar sind. Dabei empfinden die Menschen Licht als unterschiedlich stark. Oder jemand braucht gerade gar kein helles Licht am Spiegel, weil er sich nur die Zähne putzen will. Das heutige Badezimmerlicht entspricht einem Radio mit einem Sender, bei dem ich nur eine Lautstärke einstellen kann.

F&P: Wie viele Schalter brauche ich denn, um das alles steuern zu können?

Roland Greule:

Mindestens vier beziehungsweise einen Schalter mit vier Tasten für die Grundfunktionen. Wenn ich dann noch Farben und vorprogrammierte Stimmungen berücksichtigen will, werden es natürlich mehr. Und es wäre wichtig, dass alle Lichtquellen dimmbar sind.

Leider fehlt noch entsprechendes technisches Equipment, das einfach zu installieren und intuitiv zu handhaben ist. Ein Traum von mir wäre ein kleines Touchpanel, mit dem ich das Licht ganz einfach steuern kann. Alle, die ich kenne und so etwas eingebaut haben, sind begeistert.

F&P: Was kostet denn eine schöne Badezimmerbeleuchtung?

Roland Greule:

Je schöner das Licht aussieht, desto teurer werden die Leuchten. Man muss daher mit zirka 1.000 Euro rechnen, nur für die Lampen und Leuchtkörper ohne Kabel, Schalter und Installation.

F&P: Wer ist eigentlich für die Lichtplanung verantwortlich? Der Elektriker?

Roland Greule:

Erster Ansprechpartner ist tatsächlich der Elektriker, wobei es einer sein sollte, der Spaß und Interesse an Licht hat. Es gibt mittlerweile aber auch Lichtplaner, Lichtdesigner. Lichtdesign kann man seit sechs, sieben Jahren studieren, zum Beispiel in Hildesheim als Vertiefung des Studiengangs Innenarchitektur. Im Rahmen einer Handwerker-Kooperation sollte man sich daher einen Elektriker suchen, der Ambitionen hat, Lichtdesign, Lichtplanung zu machen oder eben einen Lichtdesigner. Der auch vorher nachfragt, welche Zonen es gibt, welche Farben und Materialien vorkommen und dazu passende Vorschläge erarbeitet.

F&P: Was sind typische Fehler in der Lichtsetzung, die ein schönes Fliesendesign kaputt machen?

Roland Greule:

Wenn ich Strukturen, Ungenauigkeiten und Fugen nicht betonen möchte, sollte ich kein Streifenlicht von der Seite einsetzen, sondern lieber ein diffuses, ein weiches Licht. Streifenlicht kann ich nehmen, wenn das Material so toll ist, das ich es betonen möchte.

Auch die Farbtemperatur spielt eine Rolle. Wenn ich mir ein kühles Material aussuche, zum Beispiel einen Marmor, sollte ich es auch mit einem kühleren Licht beleuchten. Haben die Fliesen dagegen warme Farbtöne, ist ein kühles Licht kontraproduktiv. Dann sollte man auch ein warmes Licht wählen. Also das unterstützen, was das Material vorgibt und nicht dagegen arbeiten.

Außerdem muss das Licht so gesetzt werden, dass ich im Material die Lichtquelle nicht zurückverfolgen kann. Das löst eine Irritation aus. So kann ich durch ein Spotlicht einen schönen glänzenden Marmorbelag optisch zerstören, weil ich dann unbewusst auf das Spotlicht sehe.

F&P: Wie sieht das Licht in ihrem Traumbad aus?

Roland Greule:

Ich möchte, wenn ich reinkomme, je nach Stimmung das Licht wählen können. Morgens bin ich eher der blaue Typ, habe nicht viel Zeit, um aktiv zu werden. Dieses Licht müsste nicht abrupt da sein, sondern etwa eine Minute brauchen, um komplett hochzufahren. Und am Abend auch wieder zwei, drei Stimmungen, die ich einstellen könnte, zum Relaxen. Und ich lese gerne in der Badewanne und brauche dort daher ein Licht, mit dem ich gut lesen kann.

F&P:

Herr Prof. Greule, vielen Dank für das Gespräch!

Der Gesprächspartner

Prof. Dr.-Ing. Roland Greule ist Professor im Department Technik (Fakultät DMI) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg und Leiter des Lichtlabors.

Seine Lehrgebiete sind Licht- und Beleuchtungstechnik, Lichtdesign, Farbmetrik, Lichtsteuerung und Elektrotechnik. Er hat zuletzt unter anderem Untersuchungen zur Innenraumbeleuchtung durchgeführt, insbesondere zur farbigen Innenraumbeleuchtung für den neuen Airbus und zur farbigen Auto-Innenraumbeleuchtung, die während der Nachtfahrt eingeschaltet werden kann.

Lesetipp

Über die DIN VDE 0100-701 zur Errichtung elektrischer Anlagen in Räumen mit Badewanne oder Dusche informiert Sie der Artikel "Keinen Schlag bekommen" in FLIESEN & PLATTEN 01/05, Seite 36 ff.

zuletzt editiert am 11. März 2021
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