Einen Wandbelag, der gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit reguliert, verspricht Lesando mit seinem Produkt "Capriccio": Der Lehmspachtelputz soll Luftfeuchtigkeit aufnehmen und später wieder in die Raumluft abgeben. Geeignet ist das Produkt laut Hersteller sogar fürs Bad. (Foto: Lesando)
Lesando bietet den Lehmspachtelputz "Capriccio" in mehr als 100 verschiedenen Farbtönen an. Durch Effektzuschläge, verschiedene Auftragstechniken sowie Verwendung von transparentem oder pigmentiertem Naturwachs entsteht eine Vielzahl an Oberflächen.
Speziell der Wunsch nach individuellen Designs im heimischen Badezimmer sorgt für ein gesteigertes Interesse an attraktiven und zugleich wohngesunden Wandbeschichtungen, schreibt der Hersteller Lehm sei eine ökologisch unbedenkliche Wandbeschichtung.
Unweigerlich stelle sich allerdings die Frage, ob Lehm überhaupt für einen Einsatz im Feuchtraum Bad in Frage kommen kann. Die Antwort auf diese Frage lautet: "Ja!", schreibt Lesando. Die für den Lehmspachtelputz "Capriccio" empfohlene Schichtstärke von circa zwei Millimetern könne die beim ausgiebigen Duschen oder Baden entstehende Luftfeuchtigkeit aufnehmen und später wieder an die Raumluft abgeben.
Die Sorptionseigenschaften des Lehms sollen am Badezimmer-Spiegel sichtbar werden, da dieser nicht mehr durch kondensierenden Wasserdampf beschlage. Es seien keine zentimeterdicken Lehmschichten nötig, da sich der Wasserdampf in der obersten Schicht der gesamten Wandfläche einlagere, bevor er in tiefere Schichten eindringt.
Auch vor gelegentlichen Wasserspritzern könne die Lehmbeschichtung geschützt werden, indem der Lehmspachtelputz mit Naturwachs überarbeitet wird. Die Wachsschicht soll das schnelle Eindringen von Feuchtigkeit in die Wandfläche verhindern, wodurch Spritzwasser abgewischt werden kann, schreibt Lesando.
