Die österreichische Lasselsberger-Gruppe forciert in diesem Jahr ihre Investitionen in die Herstellung keramischer Fliesen deutlich. Mit weiteren acht HD-Printern an allen Fertigungsstandorten des Unternehmens wird die Geräteflotte verdoppelt. Der Hersteller fokussiert sich damit auf den digitalen Fliesendruck. (Foto: Rako)
Durch einen zusätzlichen Dekorofen im russischen Ufa, dem nach eigenen Angaben modernsten Standort der Lasselsberger Ceramics , können die Kapazitäten bei den Dekoren und Bordüren künftig verdoppelt werden. Das erst 2007 in Betrieb genommene und derzeit komplett ausgelastete Werk produziert rund neun Millionen Quadratmeter Fliesen jährlich.
In Cluj , dem Standort der rumänischen Fliesenproduktion, entstehen durch Investition in eine neue Linie mit Doppellagenofen zusätzliche Fertigungsmöglichkeiten für 4,4 Millionen Quadratmeter Bodenfliesen aus glasiertem Feinsteinzeug. Allein in dieses Werk wird Lasselsberger Ceramics in diesem und dem nächsten Jahr rund zwölf Millionen Euro investieren. Ein klares Bekenntnis zum rumänischen Standort. Erwartet werden für das Werk in Cluj nicht nur eine deutliche Produktivitätssteigerung (auf acht Millionen Quadratmeter) und die Erweiterung des Format- und Produktionsspektrums sondern auch ein deutlicher Beitrag zur Umwelt durch drastische Reduktion des Energieverbrauchs.
Zusätzlich werden in 2015 auch an den tschechischen Wand- und Bodenfertigungsstandorten zehn Millionen Euro in Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen investiert.
