Korlinger Schiefer
Klein in der Fläche, groß in der Wirkung – Pfeiler mit Schiefer-Mischmauerwerk (Foto: Informationsdienst Naturstein/Trier)

Naturstein

19. June 2020 | Teilen auf:

Korlinger Schiefer

Einen deutschen Schiefer einzukaufen, das dürfte doch wohl kein Problem sein. Schließlich ist in Deutschland sogar eine ganze Region, das Rheinische Schiefergebirge, nach dieser Gesteinsfamilie benannt. So weit die Vermutung. In der Realität sieht dies jedoch anders aus – die Zeiten haben sich gewandelt. (Foto: Informationsdienst Naturstein/Trier)

Wer einen bunten Migmatit aus Deutschland sucht, der dürfte Schwierigkeiten haben, einen derartigen Stein zu finden. Sicherlich wäre der Suchende in Brasilien oder Indien besser aufgehoben. Aber ein Schiefer – das dürfte doch wohl ganz einfach sein. Wahrscheinlich sind vielen die Schiefergruben Kaub am Rhein, Bundenbach im Hunsrück oder Mayen in der Eifel ein Begriff. Leider muss man sagen „Es war einmal“, denn diese Gruben haben ihren Abbau eingestellt. Auch bei meiner Heimatstadt Trier gab es in der nahegelegenen Gemeinde Fell über hundert Schiefergruben. Übrig geblieben sind ein Schiefermuseum und die Schiefergrube in Korlingen, deren Korlinger Schiefer auch heute noch im Abbau steht. Das Sterben dieser Gruben begann mit dem Aufkommen des sogenannten „Kunstschiefers“.

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