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Das 1,20 Meter hohe Band im Wiesbadener Mahnmal trägt die Namen aller bisher bekannten jüdischen Opfer. (Foto: Sopro)

Ausbau

01. March 2012 | Teilen auf:

Kollektive Erinnerung aus Stein

Pflasterbeläge - Im Januar 2011 wurde am Wiesbadener Michelsberg das Mahnmal "Namentliches Gedenken" eingeweiht. Es erinnert an die in der NS-Zeit ermordeten Wiesbadener Juden. Der offene Gedenkraum mit sieben Meter hohen Wänden nimmt dabei ebenso Bezug auf die Größe der ehemaligen Synagoge wie der Bodenbelag aus Naturstein, der die Umrisse der Synagoge darstellt. (Foto: Sopro)

Die ehemalige Synagoge am Wiesbadener Michelsberg wurde im November 1938 von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt. Das Gebäude wurde dabei so schwer beschädigt, dass es abgerissen werden musste. Im Jahr 2005 lobte die hessische Landeshauptstadt einen städtebaulichen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Bereichs aus. Wichtigstes Ziel des Wettbewerbs war die Schaffung eines Orts der namentlichen Erinnerung an die während der nationalsozialistischen Diktatur ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger.

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zuletzt editiert am 11.03.2021