Mit einer Spende von 15.000 Euro unterstützt Knauf den Kampf gegen den Blutkrebs und ruft seine Mitarbeiter auf, sich als potenzielle Stammzellen- oder Knochenmarkspender registrieren zu lassen. (Foto: Knauf)
Für Patienten mit Blutkrebs (Leukämie) ist die Übertragung von Knochenmark oder Stammzellen gesunder Spender oft die einzige Chance, diese Krankheit zu überwinden. Dazu müssen die Gewebemerkmale zwischen Patient und Spender möglichst weitgehend übereinstimmen. Im zentralen Knochenmarkspender-Register für Deutschland (ZKRD) sind bereits über sieben Millionen potenzielle Spender erfasst. Jede weitere Registrierung erhöht für jeden Betroffenen die Chance auf Heilung. Allerdings ist eine Typisierung mit Kosten von rund 50 Euro verbunden, die allein über private Spenden finanziert werden müssen. Hierfür stellt Knauf jetzt 15.000 Euro zur Verfügung.
Bei einer Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter von Knauf am 12. September nahm Professor Markus Böck vom „Netzwerk Hoffnung“, der Stammzellspenderdatei der Universitätsklinik Würzburg, den Spendenscheck aus den Händen von Irma Amrehn (Leitung Personal), Gisela Geiling (Gesundheitsmanagement) und Antje Winkel (Innovationsmanagement) entgegen. Die Spende ist im Kern dem Engagement der Knauf-Mitarbeiter und ihrem Innovationsgeist zu verdanken. Denn Mitarbeiter, die im Rahmen eines Innovationsprozesses neue Produktideen eingereicht hatten, verzichteten auf eine eigene Belohnung und stellten den Gegenwert für gesammelte Prämienpunkte in den Dienst der guten Sache. So organisiert das Knauf Gesundheitsmanagement nun eine eigene Typisierungsaktion. Am 26. September sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Produktion und Verwaltung im Bereich Iphofen aufgerufen, sich typisieren und registrieren zu lassen. Prof. Markus Böck unterstrich im Rahmen der Informationsveranstaltung die Bedeutung der Stammzellenspende für die Betroffenen und klärte auf, wie einfach und risikolos die Typisierung über eine Speichelprobe ist.
