Kiesel Okalift
Das Produkt „Okalift SuperChange“ vereinfacht die Sanierung von alten Fliesenbelägen. (Foto: Kiesel Bauchemie)

2014-04-11T00:00:00Z Kiesel: Mit „Okalift SuperChange“ in Rekordzeit renovieren

Kiesel hat zusammen mit dem Institut für Textil- und Verfahrenstechnik (ITV) in Denkendorf ein Wiederaufnahmesystem entwickelt, das die Gebäudesanierung und Hausrenovierung revolutionieren soll. (Foto: Kiesel Bauchemie)

Mit dem aus einem zweilagigen Gewebe und Dispersionsklebstoff bestehenden „Okalift SuperChange“ System lassen sich nach Angaben von Kiesel, alle Wand- und Bodenbeläge schonend und ohne großen Kraftaufwand vom Untergrund trennen und austauschen. Wird die Kiesel Innovation verbaut, könne der beauftragte Sanierungsprofi seine Flächenleistung pro Stunde verzehnfachen, wie das Unternehmen angibt. Davon sollen sowohl Endverbraucher als auch die Wohnungswirtschaft profitieren. Denn der Belagswechsel soll hierdurch nicht nur schneller, sondern auch sauberer werden.

Gemeinsam mit dem Institut für Textil- und Verfahrenstechnik (ITV) in Denkendorf entwickelte Kiesel dieses System. Die bautechnischen Prüfungen wurden durch die Materialprüfungsanstalt (MPA) der Universität Stuttgart vorgenommen.

Komplettes Produktsystem zur Wiederaufnahme

Wie der Name des neuen Produkts verrät, verbirgt sich dahinter ein komplettes Produktsystem zur Wiederaufnahme von Belägen. Dieses hebt sich, nach Angaben von Kiesel, in vielerlei Hinsicht von allen derzeit im Markt befindlichen Produkten zur Wiederaufnahme von Fliesen und anderen Wand- oder Bodenbelägen ab. Der wesentliche Unterschied: Die Funktion des neuen Bauwerkstoffes resultiert aus zwei, durch ein Netz von Fäden verbundene Schichten oder Lagen, die zur Entfernung des auf der oberen Lage haftenden alten Belages einfach durchtrennt werden. Das Produkt besitzt durch seine zusätzliche Entkopplungswirkung rissüberbrückende Eigenschaften.

Seine Hauptaufgabe besteht jedoch in der Trennung von Untergrund und Belag. Das heißt: Wann immer „Okalift SuperChange“ verbaut ist, sollen anstehende, aber unausweichliche Sanierung und Renovierung für alle Beteiligten erheblich leichter vonstattengehen. Dies gilt nicht nur für den beauftragten Fachhandwerker, sondern auch für den Hausbesitzer und Projektentscheider. Und darüber hinaus sollen während der durchgeführten Maßnahmen weiterhin im Sanierungsobjekt wohnenden Mieter nicht belästigt werden.

Kräfteschonende Entfernung des Belags

Der erste, der von „Okalift SuperChange“ profitiert, ist der herbeigerufene Sanierungsprofi, der die alten Beläge entfernen und neue verlegen muss. Ihm gelinge eine weitaus höhere Flächenleistung bei geringerer Staubbildung, wie Kiesel weiter mitteilt. Durch das Kiesel Wiederaufnahmesystem werde sie sich gegenüber herkömmlichen Sanierungsobjekten steigern.

Kiesel empfiehlt zu diesen Arbeiten den speziell auf das Okalift-System getrimmten „Vogt Hammer“. Wer diesen Hammer einsetzt,  kann die alten Beläge ohne großen Kraftaufwand von ihrem Untergrund, das heißt von der unteren Lage des textilen Wechselsystem, separieren. Selbst die Entfernung von zum Beispiel harten Bodenfliesen, Massivparkett oder stark verfestigten Spachtelmassen werde durch die Kombination von Okalift und dem speziellen Hammer bewerkstelligt.

Keine Klebereste und eine minimierte Lärmbelastung

Auch beim Wiederaufbau zeigen sich die Vorteile von „Okalift SuperChange“, so dass sich bei diesem Arbeitsschritt ebenfalls Zeit- und Kosten sparen lassen, erklärt das Bauchemie-Unternehmen. Frische Gewebebahnen verlegt der beauftragte Fachhandwerker entweder auf die nach dem Ausbau verbliebene untere Lage oder auf das alte „Okalift SuperChange“ Klebstoffbett.

Der Anwender muss für das Abschleifen widerspenstiger Kleberreste oder das Verspachteln von Löchern oder Unebenheiten keine Zeit mehr aufwenden. Auch die Lärmkulisse, die sonst als unerwünschte „Begleitmusik“ von Modernisierungsmaßnahmen auftritt, verringere sich auf ein Minimum, so Kiesel.

www.kiesel.com

zuletzt editiert am 11. März 2021
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