Die Kiesel Bauchemie hatte auf der EPF 2017 in Feuchtwangen zwar mit mehr Besuchern gerechnet. Dennoch wertete das Unternehmen seinen Messeauftritt als Erfolg, interessierten sich doch sehr viele Neukunden für seine Produkte. (Fotos: Kiesel Bauchemie)
„Der Messeauftakt war sehr gut, doch hätten wir gerade am Samstag gerne noch mehr Fachbesucher aus dem Bereich Fußboden und Fliese bei uns begrüßt“, gab Marcus Lippert zu, der als Branchenverantwortlicher Fußbodentechnik und Verkaufsleiter für den Bereich Fußboden/Parkett an den drei EPF-Tagen den Kiesel-Stand leitete. Dennoch konnte er der Messe auch viel Positives abgewinnen: „Es ist uns sowohl gelungen viele Neukunden zu gewinnen, als auch unsere bestehenden Kunden über neue Produkte und Services zu informieren. Qualität und Intensität der Kontakte stimmten in jedem Fall.“ Letzteres liege vor allem daran, dass in Feuchtwangen die Branche unter sich sei. Deshalb könnten dort ohne jede Hektik viele ausgeprägte Fachgespräche geführt und in vergleichsweise intimer Atmosphäre das bestehende Kundennetzwerk gepflegt und erweitert werden .

Neben der bereits auf der BAU im Januar vorgestellten neuen Spachtelmasse „Servoplan Ki 1“ und dem ebenfalls in München präsentierten, für textile und elastische Bodenbeläge geeigneten Universal-Klebstoff „Okatmos star 100 Plus“ avancierte die „Hmbox“ von Fp Floor Protector zur Hauptattraktion. Ganz nach dem Motto „Mittendrin und vornedran“ hat Kiesel dieses Messgerät zur Bestimmung von Estrichfeuchte, Temperatur und raumklimatischen Bedingungen neu in das Serviceprogramm der Anwendungstechnik aufgenommen.
Die „Hmbox“ kommt neben der klassischen CM-Messung zum Einsatz. Sie ermöglicht das digitale Auslesen baustellenrelevanter Daten und leitet die ermittelten Werte per GSM an die Kiesel Anwendungstechnik weiter. Lippert ist von dem roten High-Tech-Winzling begeistert: „Das Gerät hat viele Vorteile. Zum einen muss die Estrichoberfläche zur Messung nicht mehr zerstört werden. Zum anderen muss ich nicht mehr unbedingt auf die Baustelle fahren; denn ich kann die Daten bequem von jedem Standort aus über eine App abfragen.“