Innenaufnahme von Büros und Treppenhaus
Großzügige Flächen und weite Sichtachsen bieten kurze und schnelle Kommunikationswege und flexible Kontaktmöglichkeiten. (Quelle: Kessel AG)

Industrie 2023-07-11T13:49:59.109Z Kessel weiht seine größte Investition ein

Der Entwässerungsspezialist weiht zum 60-jährigen Firmenjubiläum nach zweijähriger Bauzeit sein neues multifunktionales Bürogebäude ein.

Mit über 15.000 Quadratmetern Grundstücksfläche im Herzen des Werksgeländes in Lenting ist der Neubau die größte Investition der Firmengeschichte – rund 25 Millionen Euro sind in die modernen Arbeitswelten geflossen. „Als innovationsgetriebenes Unternehmen müssen wir entsprechend unserer Wachstumsstrategie als moderner Arbeitgeber sichtbar sein und unseren Mitarbeitenden die bestmöglichen Arbeitsbedingungen bieten. Mit unserer neuen Firmenzentrale haben wir eine flexible Arbeitswelt mit offener Atmosphäre geschaffen, mit der wir im Wettbewerb um Fachkräfte sowie Talente für die Zukunft gerüstet sind. Darüber hinaus geben wir der Zusammenarbeit und Innovation neuen Raum und arbeiten umso motivierter an den Entwässerungslösungen der Zukunft“, erläutert Vorstandsvorsitzender Bernhard Kessel das Projekt.

Maximale Transparenz und Flexibilität

Mit klaren Linien und Strukturen, einer zurückhaltenden Architektur und Farbgestaltung sowie einer zeitlosen Glasfassade fügt sich der dreiteilige Gebäudekomplex optisch in den Bestand ein. Durch die direkte Anbindung rücken Produktion und Produktionssteuerung noch enger zusammen, größere Fensteröffnungen ermöglichen auch allen anderen Mitarbeitenden einen permanenten Einblick in die Werkshallen. Offene Sichtbezüge und maximale Transparenz standen auch beim Raumkonzept für die rund 6.500 Quadratmeter Nutz- und Verkehrsfläche mit fast 200 flexiblen Arbeitsplätzen im Mittelpunkt. „Alle Mitarbeitenden sollen gerne ins Unternehmen kommen und sich jederzeit abteilungsübergreifend austauschen können. Denn Kreativität, Innovation und Identifikation entstehen durch Begegnungen und Wissensaustausch im Unternehmen. Das ist in der zunehmend mobilen und hybriden Arbeitswelt weiterhin entscheidend“, so Edgar Thiemt, Vorstand Technik.

Außenaufnahme des neuen Gebäudes
Mit seiner zeitlosen Glasfassade fügt sich der dreiteilige Gebäudekomplex optisch in den Bestand ein. (Quelle: Kessel AG)

Open Space Office – Raum für Interaktion

An die Stelle der klassischen Büroräume treten offene Arbeitsplätze sowie großzügige Flächen mit weiten Sichtachsen. So entstehen Raum für Kontakte sowie kurze und schnelle Kommunikationswege. Theken mit Barhockern, flexible Sitzgelegenheiten, offene Küchen oder eine Working-Lounge bieten zusätzliche, spontane Begegnungsstätten und alternative Arbeitsoptionen. Für ausreichend Rückzugsmöglichkeiten sorgen flexible Alcove-Cabin-Module und die über 20 Arbeits-, Workshop- und Besprechungsräume. Ein professionelles Lüftungs-, Licht- und Schallkonzept trägt zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei. Die Planung der Räume und Arbeitsumgebungen wurde nach den Anforderungen der jeweiligen Abteilungen und deren Schnittstellen abgestimmt, wobei die Mitarbeitenden eng eingebunden wurden, betont Ulrich Maier, Projektverantwortlicher seitens Vitra: „Mit offenen, modernen Arbeitswelten kann sich gerade der Mittelstand zeigen und neue Fachkräfte gewinnen sowie dem Personal ein attraktives Umfeld bieten.“

zuletzt editiert am 12. Juli 2023
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