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Karl-Friedrich Westerhoff (l.), Leiter Anwendungstechnik Bekotec-Therm bei Schlüter-Systems, erläutert NRW-Umweltminister Johannes Remmel das Prinzip des Keramik-Klimabodens. (Foto: Schlüter)

2011-04-08T00:00:00Z Keramik-Klimaböden für Schornsteinfeger

Weil Schornsteinfeger auch Energieberater sind und weil mit Keramik-Klimaböden Energie gespart werden kann, präsentiert die Firma Schlüter Systems ihr Produkt Bekotec-Therm nun im neuen Energieeffizienz- und Umweltzentrum der Schornsteinfegerinnung im Regierungsbezirk Arnsberg. (Foto: Schlüter)

"Wenn wir jetzt nicht die Weichen für die Zukunft stellen wann sonst?", fragte NRW-Umweltminister Johannes Remmel während der Eröffnung des Energieeffizienz- und Umweltzentrums (EUZ) NRW in Iserlohn. Als eine Antwort auf diese drängende Frage hatte die Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Arnsberg das Energieeffizienz- und Umweltzentrum (EUZ) ins Leben gerufen einen "Platz für Innovationen", wie es Obermeister und Geschäftsführer Bernhard Mertens in seiner Begrüßung nannte.

In der betreuten Dauerausstellung werden Verbrauchern, Planern und Verarbeitern zahlreiche innovative Produkte rund um das Thema Energieeffizienz und Umweltschutz präsentiert. Das ebenfalls in Iserlohn ansässige Unternehmen Schlüter-Systems zeigt dabei seinen Keramik-Klimaboden Bekotec-Therm. Zudem stellt Schlüter bei den Betriebsschulungen der Innung den Schornsteinfegern die Vorteile des Keramik-Klimabodens vor.

Infos für die Energieberater

Als Energieberater komme den Schornsteinfegern schließlich auch die Aufgabe zu, Kunden bei der Frage nach effizienten und energiesparenden Heizsystemen zu beraten, schreibt Schlüter. Und dafür sei der Keramik-Klimaboden wegen seiner niedrigen Aufbauhöhe und einer geringen Vorlauftemperatur ideal geeignet.

"Wir wollen Wege zeigen, wie jeder energieeffizient, bewusst und somit umweltschonend sparen kann", erläuterte der Obermeister und Geschäftsführer der Arnsberger Schornsteinfegerinnung, Bernhard Mertens. Der Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks NRW und Präsident des Unternehmerverbandes Handwerk NRW, Andreas Ehlert, ergänzte: "Hier entsteht eine gemeinschaftliche Plattform für Betriebe, Handel, Handwerk und Verbraucher, kein Wettbewerb, sondern eine Zusammenarbeit angrenzender Gewerke." Das EUZ, so sind sich alle Beteiligten einig, ist dazu der ideale Ort oder wie Minister Johannes Remmel es ausdrückte, "ein in Stein gemeißeltes Netzwerk".

Das EUZ in Iserlohn

zuletzt editiert am 11. März 2021
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