Kale, der nach eigenen Angaben türkische Marktführer im Keramik- und Fliesenbereich, bleibt in Deutschland auf seinem Wachstumskurs. Dies belegen die Absatzzahlen für das Geschäftsjahr 2014. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von mehr als 36 Prozent. Im gleichen Zeitraum konnten alle Fliesenimporte aus der Türkei um knapp 20 Prozent zulegen, so das Unternehmen. (Foto: Kale)
Für das laufende Jahr erwartet Joachim Manz, Marketing- und Vertriebsleiter bei Kale für Deutschland, Österreich und die Schweiz, eine weitere Umsatzsteigerung im zweistelligen Bereich. Insgesamt konnte Kale im Jahr 2014 Fliesen und Kacheln in einer Gesamtgröße von über einer Million Quadratmetern in Deutschland absetzen. „Wir freuen uns sehr, dass die Marke Kale auf dem deutschen Markt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das starke Wachstum zeigt, dass unsere Strategie mit einem verstärkten Fokus auf Westeuropa aufgeht,“ so Manz.
Ein zentraler Faktor für die europäische Expansion sei das Ende 2013 eingeweihte Europa-Hauptquartier im italienischen Ubersetto/Fiorano, erklärt Kale. Der 40.000 Quadratmeter große Standort verfüge über eine eigene Produktentwicklung sowie ein Logistikzentrum. Ziel von Kale sei es dabei, sein Produktsortiment stärker an den Bedürfnissen der europäischen Verbraucher auszurichten sowie Lieferzeiten, zum Beispiel nach Deutschland, zu verkürzen und so zusätzliche Wettbewerbsvorteile zu erhalten.
