2010-08-23T00:00:00Z Junge Unternehmen scheitern häufig an unzureichender Startfinanzierung

Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat jetzt eine unzureichende Startfinanzierung, unerwartete Marktveränderungen und strategische Fehlentscheidungen als Hauptgründe für das Scheitern junger Unternehmen identifiziert.

Die Studie hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Auftrag gegeben.

Das ZEW hat unter anderem 3.000 Unternehmen analysiert, die zwischen 2006 und 2009 geschlossen wurden. Betroffen waren nicht nur Unternehmen, denen von Anfang an keine markttaugliche Geschäftsidee zugrunde lag. Im Gegenteil: Fast drei Viertel der geschlossenen Jungunternehmen konnten mindestens einmal im Laufe ihrer Geschäftsaktivitäten die Gewinnschwelle überschreiten.

In ihren Handlungsempfehlungen schlagen die Forscher vor, in der Startphase ausreichendes Kapital zur Verfügung zu stellen. Auch die Möglichkeit, Unternehmenskrisen im Rahmen des Insolvenzrechts zu bewältigen sei derzeit nicht optimal geregelt, heißt es im Endbericht der Studie.

www.bmwi.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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