Die Interessenvertretung deutscher Fliesenproduzenten firmiert künftig unter dem Namen „Bundesverband Keramische Fliesen e.V.“ und hat ein neues Logo. Die Umbenennung soll stärker verdeutlichen, dass der Verband in ganz Deutschland tätig ist. Mit dem Wechsel von „Industrie-“ zu „Bundesverband“ ist nach Verbandsangaben eine Bezeichnung gefunden worden, die wertneutral verstanden wird. (Logo: BKF)
„Ziel der Umbenennung ist vor allem, unser Profil zu schärfen und bereits im Verbandsnamen zu verdeutlichen, dass wir mehr als 85 Prozent der inländischen Fliesenproduzenten vertreten und bundesweit agieren“, sagt der Vorsitzende des Verbands, Michael Wester.
Einen weiteren Grund für die Umbenennung erläutert Jens-Uwe Fellhauer, Geschäftsführer des Verbands: „Die im Verband organisierten Produzenten sind vorbildlich, was die ökologisch verträgliche und ressourcenschonende Fliesenproduktion angeht. Aus diesem Grund führen sie als Zeichen für zertifizierte Nachhaltigkeit das IBU-Siegel des Instituts Bauen und Umwelt. Geschlossene Wasserkreisläufe, strengste Luftschutzmaßnahmen sowie höchste Energieeffizienz sind in deutschen Werken selbstverständlich. Deutsche Markenfliesen werden aus heimischen, natürlichen Rohstoffen gefertigt, bei verschiedenen Mitgliedsunternehmen entstehen hochwertige Spezialsortimente in Teilmanufaktur. Da der Begriff Industrie in Teilen der Bevölkerung mit negativen Begriffen wie Luft- und Wasserverschmutzung oder Ressourcenverschwendung verknüpft ist, haben wir künftig mit der Bezeichnung Bundesverband Keramische Fliesen e.V. einen aussagekräftigen Verbandsnamen, der wertneutral in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.“
EIn Interview mit dem Verbandsvorsitzenden Michael Wester lesen Sie in der kommenden Ausgabe von F+P Fliesen und Platten, die am 26. August erscheint.
