Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister Wolfgang Hillebrandt aus Mölln hat unter der Bezeichnung "dot" ein System aus Spezialdistanzscheiben entwickelt. Im Gegensatz zum bekannten Fugenkreuz stellen die Distanzscheiben nicht nur den Abstand der Fuge sicher, sondern gewährleisten auch eine Verlegung ohne Höhenversatz. (Foto: tes GmbH)
Der Dünnbettmörtel wird hierfür wie gewohnt aufgekämmt. An den Kreuzungspunkten der Fliesen wird jeweils eine Distanzscheibe eingeschoben. Dabei ist es egal, ob mit Kreuzfuge oder im Verband verlegt wird. Die Distanzscheiben verfügen für die Belagsränder auch über Sollbruchstellen.
Durch die integrierten Abstandsspitzen gibt der "dot" die Mindeststärke des Dünnbettmörtels vor. Ein Nachjustieren des Belages kann so weitgehend entfallen.
Nach Aussage des Herstellers wird mit diesem System, das an Wand und Boden eingesetzt werden kann, eine hohe Standfestigkeit sichergestellt. Frisch verlegte Böden können unmittelbar nach der Herstellung des Belags mit geschulten Schritten betreten werden, ohne dabei Ebenflächigkeit und Fugenbild zu beeinträchtigen. Selbst für durchscheinende Materialien eignet sich das Distanzsystem, da die Scheiben selbst aus glasklarem Material gefertigt sind. Auch lässt sich nach Herstellerangaben mit den Distanzscheiben eine deutliche Zeitersparnis bei der Verlegung erzielen.
