
2020-03-19T00:00:00Z Hybrid-Technologie
Die Fliesenverlegung auf gipshaltigen Estrichen ist immer wieder ein spannendes Thema. Von Autohäusern bis hin zum Wohnungsbau und privaten Badezimmern trifft man calciumsulfatgebundene Estriche an, gerne auch in Kombination mit großformatigen Fliesen. Ein neuer Hybridkleber bietet hier Vorteile. (Foto: Sika Deutschland)
Die Regelwerke aus dem Estrichgewerk sind die DIN 18560 und die DIN 13813. Im Rahmen der von Anglizismen dominierten Euro-Norm wird so aus dem vor 2009 bekannten AE- oder AFE-Estrichtypen ein CA (Calciumsulfat-Estrich) oder CAF (Calciumsulfat-Fließestrich). Der Unterschied liegt in der Konsistenz. Der CA steht für einen konventionell eingebauten Estrichmörtel auf Calciumsulfat-Basis. Das bedeutet, dass er – gemischt aus dem CA-Bindemittel, der Gesteinskörnung mit üblicherweise 0 bis 8 Millimetern Größe, gegebenenfalls Zusatzmitteln und Anmachwasser – in erdfeuchter Konsistenz eingebracht wird. Der CAF steht für einen fließfähigen calciumsulfatgebundenen Estrichmörtel.
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