Heinz Börner, Ehrenobermeister der Fliesenleger-Innung Mittelrhein, ist am 21. Oktober im Alter von 94 Jahren gestorben. (Foto: HwK Koblenz)
Heinz Börner baute nach dem II. Weltkrieg einen erfolgreichen Handwerksbetrieb auf. Als Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister führte er den im Jahr 1922 gegründeten Familienbetrieb fort und war über Jahrzehnte selbständig tätig. Darüber hinaus unterstützte er Gründung und Aufbau einer Handwerks-Organisation am Mittelrhein tatkräftig.
Börner engagierte sich in vielen Organisationen und Verbänden für das Gemeinwohl seines Berufsstands: Er war Mitbegründer des Baugewerbeverbands Rheinland, dessen Schatzmeister und von 1947 bis ins Jahr 2000 Vorstandsmitglied. Als Landesfachgruppenleiter Fliesen und Sprecher der Arbeitgeberkommission für das Rheinland war er bei Tarifverhandlungen im Fliesenlegerhandwerk mit von der Partie. Über viele Jahre war er Vorstandsmitglied im Fachverband des Deutschen Fliesengewerbes im Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB).
Weiterhin war er in folgenden Funktionen ehrenamtlich tätig: Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk, Vorsitzender der Meisterprüfungskommission für das Fliesenlegerhandwerk der HwK Koblenz, Vorstandsmitglied des Untersuchungs- und Beratungsinstitut der Säurefliesner-Vereinigung e.V. (BDFL) und Vorstandsmitglied im Bund Deutscher Fliesenfachgeschäfte.
1982 wurde unter seiner Führung als Obermeister die Fliesenleger-Innung Mittelrhein gegründet, zu deren Ehrenobermeister er 1996 gewählt wurde. Börner war Träger der goldenen Ehrennadel des deutschen Fliesenlegergewerbes. Von der Handwerkskammer Koblenz erhielt er 1998 den goldenen Meisterbrief für seine 50-jährige Tätigkeit und 2013 den diamantenen Meisterbrief für seine 65-jährige Tätigkeit im Fliesenlegerhandwerk.
