Luftb_hagebau_2007_300.jpg
In der Soltauer Hagebau-Zentrale hat der Vorstand beschlossen, mittleren und kleineren Unternehmen den Zugang zu der Handels-Kooperation zu erleichtern. (Foto: Hagebau)

2011-05-24T00:00:00Z Hagebau will mittlere und kleinere Handelsunternehmen aufnehmen

Die Hagebau will sich künftig mehr für mittlere und kleinere Händler öffnen. Damit reagiert die Soltauer Kooperation auf die Kündigung des Kooperationsvertrages der Zentrale für Einkauf und Service (ZEUS) und will deren Handelspartnern eine neue fachliche und emotionale Heimat bieten. (Foto: Hagebau)

Der Aufsichtsrat der Hagebau, Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG in Soltau, hat nun beschlossen, die Kriterien zur Aufnahme neuer Gesellschafter zu flexibilisieren und an die Erfordernisse mittlerer und kleinerer Händler anzupassen.

"Mit diesem Schritt machen wir Händlergruppen, die sich bisher schwer taten, Zugang zur Hagebau zu finden, ein attraktives Angebot, das auf ihre Möglichkeiten zugeschnitten ist", erklärt Heribert Gondert, Sprecher der Hagebau-Geschäftsführung, die Entscheidung des Gremiums.

Hintergrund der Anpassung ist laut Hagebau die Kündigung des Kooperationsvertrages der ZEUS Zentrale für Einkauf und Service GmbH & Co. KG durch das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH (E/D/E) in Wuppertal und der EK/servicegroup eG in Bielefeld zum 31. Dezember 2012. Dem Gesellschaftsvertrag entsprechend gehe die ZEUS zum 1. Januar 2013 zu 100 Prozent an die Hagebau über.

Eine neue fachliche Heimat

Bis zur Beendigung der Zusammenarbeit will die Soltauer Zentrale die Leistungen für ihre Handelspartner von E/D/E und EK nicht nur in vollem Umfang aufrecht erhalten, sie sei auch davon überzeugt, mit ihrem breit gefächerten Leistungsspektrum interessierten Gesellschaftern eine neue fachliche und emotionale Heimat bieten zu können, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bereits jetzt stehe die Soltauer Kooperation Aufnahmegesprächen mit interessierten Unternehmern des Baustoff-, Holz- und Einzelhandels offen gegenüber.

www.hagebau.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
Newsletter