Gutjahr Flexbone
Das Besondere an „IndorTec Flexbone“ ist die Knochenstruktur, die dem Produkt den Namen gegeben hat. Dank der guten Haftzug- und Haftscherwerte soll das Entkopplungssystem vor allem für Großformate und hochbelastete Beläge ideal sein. (Foto: Gutjahr)

Zubehör 2015-02-03T00:00:00Z Gutjahr: Neues „Rückgrat“ für Großformate und hochbelastete Beläge

Keramik- oder Natursteinbeläge entkoppeln ist sinnvoll – doch gerade bei Großformaten in hochbelasteten Bereichen ist dies schwer. Genau für diese „kritischen“ Anwendungen hat Gutjahr „IndorTec Flexbone“ entwickelt. Diese neue Generation von Entkopplungssystemen hat eine patentierte Knochenstruktur mit hoher Haftzugfestigkeit. (Foto: Gutjahr)

Gutjahr hat ein neues System für den Innenbereich entwickelt. „Das Besondere an „IndorTec Flexbone“ ist die Knochenstruktur, die dem Produkt den Namen gegeben hat“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. „Dank der ausgezeichneten Haftzug- und Haftscherwerte ist das Entkopplungssystem vor allem für Großformate und hochbelastete Beläge ideal.“

Was das genau bedeutet, zeigt eine aktuelle Vergleichsuntersuchung der MPA Wiesbaden: „IndorTec Flexbone“ lässt eine dreifach höhere Verformbarkeit des Untergrunds zu als vergleichbare Matten. Auch die Haftzugfestigkeit, die gerade bei dynamischen Lasten wichtig ist, war um 66 Prozent besser als bei Vergleichsprodukten. Diese Sicherheitsreserven schützen die Beläge zuverlässig vor Schäden, wie Gutjahr weiter angibt.

Für kritische Untergründe und Großformate

Zwar lassen sich auf vielen Untergründen keramische Beläge und Naturstein problemlos direkt verlegen. Aber gerade bei der Sanierung oder bei Termindruck im Neubau haben es Verarbeiter oft mit kritischen Untergründen zu tun. Wer darauf direkt verklebt, muss mit Schäden rechnen. Hinzu kommt der Trend zu Großformaten: Durch den geringeren Fugenanteil können sich aufbauende Spannungen im Belag schlechter abbauen.

Gutjahr Flexbone
Die Knochenstruktur von „IndorTec Flexbone“ verhindere, dass Spannungen und Bewegungen kritischer Untergründe den Belag schädigen. Gleichzeitig verkrallt sich der Kleber dank der „GripLock“-Technologie optimal und gleichmäßig mit der Matte, wie Gutjahr angibt. (Foto: Gutjahr)

Die Knochenstruktur von „IndorTec Flexbone“ soll verhindern, dass Spannungen und Bewegungen kritischer Untergründe den Belag schädigen: Sie nehme Verformungen auf und neutralisiere sie. Möglich soll dies dadurch sein, dass der Mörtel nur an den Rundungen der „Knochen“ arretiert wird. Im Gegensatz zu Systemen mit rechteckigen Hinterschnitten wird so eine flexiblere Verformbarkeit erreicht. Gleichzeitig verkralle sich der Kleber dank der „GripLock“-Technologie optimal und gleichmäßig mit der Matte.

Zwei Systeme – viele Anwendungsbereiche

Das Entkopplungssystem gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten. Als Verbundentkopplung ist „IndorTec Flexbone“ für Großformate, hochbelastete Böden oder als Verbundabdichtung in Nassbereichen. Das System wird hingegen schwimmend verlegt und kommt vor allem bei haftungsfeindlichen Untergründen wie alten Farbanstrichen zum Einsatz. Zudem können Wechselbeläge, etwa im Ladenbau, mit diesem Entkopplungssystem ausgeführt werden.

Mehr Informationen zu „IndorTec Flexbone“ hat Gutjahr auch auf einer speziellen Internetseite zusammengestellt: www.gutjahr.com/flexbone

zuletzt editiert am 11. März 2021
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