Schritte aus der Nachbarwohnung, gluckernde Duschabläufe: Hohe Geräuschbelastungen können die Wohnqualität beeinträchtigen. Deshalb spielt der Schallschutz eine immer größere Rolle – auch in Bädern. Gutjahr hat vom Fraunhofer Institut die Schallschutzwerte seines Duschrinnensystems untersuchen lassen. (Fotos: Gutjahr)
Das Ergebnis: „Indortec Flex-Drain“ verbessert laut Fraunhofer Institut sowohl den Installationsschall als auch den Trittschall deutlich und erreicht bessere Werte als von den Normen gefordert. Alle Wohnräume, die größer als acht Quadratmeter sind, gelten nach der Norm VDI 4100 als „schutzbedürftig“. Auch DIN 4109 stellt hohe Ansprüche an den Schallschutz, um die Bewohner vor unzumutbaren Belästigungen zu schützen.
Das Duschrinnensystem „Indortec Flex-Drain“ übertreffe alle Anforderungen. „Als einer der wenigen Hersteller haben wir uns dieser Prüfung unterzogen“, so Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. „Das Fraunhofer Institut hat dabei festgestellt, das ‚Indortec Flex-Drain‘ Geräuschbelastungen wirkungsvoll reduziert – und das, obwohl das System extrem flach im Aufbau ist.“
Weniger Schall
Bei der Trittschallprüfung kommt das Duschrinnensystem auf einen Wert von 42 dB – bereits ab 46 dB wären die erhöhten Anforderungen gemäß DIN 4109 erreicht. Das entspricht einem Trittschallverbesserungsmaß von +35 dB. Ähnlich sieht es beim Installationsschall aus, der durch Wassergeräusche erzeugt wird. „Indortec Flex-Drain“ liegt mit 11 dB deutlich über den geforderten 25 dB der DIN 4109 für erhöhte Anforderungen, heißt es seitens Gutjahr.
Entscheidend für diese Bestwerte sei das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, darunter die Schallschutzmatte und der Fixbauadapter, der die Duschrinne umschließt und die Ablaufgeräusche zusätzlich reduzieren soll. Durch die ebenfalls zum System gehörende Lastverteilplatte lasse sich außerdem die Estrichdicke deutlich reduzieren. Dadurch ist eine Systemhöhe ab 79 Millimetern möglich. „Die zwei Prüfungen des Fraunhofer Instituts zeigen, dass ausgezeichnete Schallschutzwerte nicht nur bei großen Konstruktionshöhen erreicht werden können“, sagt Ralph Johann. „Durch die niedrige Aufbauhöhe ist ‚Indortec Flex-Drain‘ daher sowohl für Neubauten, als auch für die Sanierung geeignet.“
Weiter entwickelt
Dabei sei das System „besonders sicher“: Bei konventionellen Duschrinnen kann sich Sickerwasser im Anschlussbereich zwischen Fliese und Rinne stauen. Um dies zu verhindern, verfügt „Indortec Flex-Drain“ laut Gutjahr über einen speziellen Drainrahmen, der eine zweite Entwässerungsebene bildet. Hinzu kommt die Andichttechnologie. Die Duschrinne kann so flexibel an Flächen, Ecken und an der Wand eingesetzt werden.
2014 hat Gutjahr das System weiter ausgebaut. Neben einer Duschrinne mit senkrechten Ablauf und nur 28 Millimetern Systemhöhe bietet der Hersteller Sonderlängen von 300 bis 1.500 Millimeter an.
