Die eigenen vier Wände als Ort der Ruhe und Entspannung: Schallschutz spielt gerade im Mehrgeschossbau eine immer wichtigere Rolle. Kritisch sind dabei nicht nur Bodenaufbauten im Innenbereich, sondern auch auf Dachterrassen und Balkonen. Eine aktuelle Untersuchung der Hochschule RheinMain zeigt, dass Gutjahr-Flächendrainagen den Trittschall im Außenbereich wirksam mindern – um bis zu 33 Dezibel, wie das Unternehmen meldet. (Grafik: Gutjahr)
Vorreiter in Sachen Schallschutz ist die Schweiz: Hier gibt es schon seit langem verbindliche Vorschriften, die auch die Schallschutzwerte für den Außenbereich regeln. Gutjahr hat sich diesem Thema ebenfalls gestellt. „Wir haben bereits 2007 zwei unserer Flächendrainagen untersuchen lassen und Topwerte in Sachen Trittschallschutz erreicht“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. „Bei den aktuellen Untersuchungen mit der erweiterten Produktpalette konnten die Ergebnisse noch einmal deutlich verbessert werden.“
Dafür hat sich das Labor für Bauakustik der Hochschule RheinMain insgesamt acht Aufbauten mit Drainagen der „AquaDrain“-Reihe vorgenommen und die Trittschallminderung nach DIN ISO 10140 geprüft. Neben verschiedenen Belägen wie Keramik, Naturstein und Holz wurden auch unterschiedliche Verlegeverfahren von fest über lose bis hin zu aufgestelzt untersucht – für Balkone ebenso wie für Dachterrassen mit Wärmedämmung.
Trittschallverbesserung auch bei dünnschichtigen Balkonaufbauten
Bei wärmegedämmten Dachterrassen wurden bis zu + 33 Dezibel Trittschallverbesserung erzielt, bei Balkonaufbauten waren es bis zu + 28 Dezibel, so Gutjahr. Zudem habe die Untersuchung gezeigt, dass selbst sehr dünnschichtige Balkonaufbauten mithalten können: Ein Balkonaufbau mit nur 38 Millimetern Aufbauhöhe inklusive Belag, der im „TerraMaxx“-Verfahren ausgeführt wurde, verbesserte den Trittschall um + 24 Dezibel.
Broschüre: Ergebnisse im Überblick
Alle Ergebnisse der unterschiedlichen Aufbauten hat Gutjahr in der Broschüre „Flüsterleise“ zusammengefasst, die per E-Mail bestellt werden kann.
