Die Günzburger Steigtechnik hat rund um die Normenänderungen bezüglich der DIN EN 131-1/2 und der DIN EN ISO 14122 eine Service-Offensive gestartet: Spezielle Sonderdrucke, Mailings, eine Zusammenfassung im Steigtechnik-Ratgeber 2017 und ein Normenservice im Internet auf www.steigtechnik.de sollen Kunden und Geschäftspartner auf den aktuellen Stand bringen. (Foto: Günzburger Steigtechnik)
Ab dem 1. November 2017 dürfen Hersteller wie die Günzburger Steigtechnik Leitern nur noch nach der überarbeiteten, neuen Leiter-Norm DIN EN 131-1 ausliefern. Wichtigste Änderung: Anlegeleitern mit einer Leiterlänge von über drei Metern müssen dann eine größere Standbreite aufweisen, beispielsweise durch Quertraversen oder eine konische Bauweise. Betroffen sind auch aufgesetzte Schiebeteile von dreiteiligen Mehrzweckleitern. Sind die Schiebeteile länger als drei Meter, dürfen sie gemäß der neuen DIN EN 131-1 nur von der Leiter trennbar sein, wenn sie die neuen Anforderungen der größeren Standbreite für Anlegeleitern erfüllen. „In unserem neuen Steigtechnik-Ratgeber 2017 können unsere Kunden bereits jetzt die Anlage-, Mehrzweck- und Schiebeleitern entsprechend der neuen Norm bestellen. Wahlweise sind bis zum 30. Oktober auch die bisherigen Ausführungen erhältlich, die sich später mit unseren Nachrüstsätzen normkonform umrüsten lassen“, sagt Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik.
Eine weitere Neuerung für 2017 ist die DIN EN 131-2 mit unterschiedlichen Prüfgrundlagen für Leitern für den gewerblichen und den nicht-gewerblichen Gebrauch. Auch für Laufstege, Rampen, Treppen, Treppenleitern, Geländer und Steigleitern an maschinellen Anlagen ergeben sich 2017 Normenänderungen, da die neue DIN EN ISO 14122 ab dem 1. Januar schärfere Sicherheitsbestimmungen für ortsfeste Zugänge an maschinellen Anlagen fordert. „Wir arbeiten als Hersteller aktiv in den unterschiedlichen Normengremien mit und diesen Informationsvorsprung geben wir gerne an den Handel und die Anwender weiter. Bezüglich der Neuerung der DIN EN 131 haben wir den Fachhandel über ein mehrstufiges Kommunikationskonzept bereits vor Monaten informiert“, so Munk.
