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Dr. Romano Minozzi (l.) und Graziano Verdi (r.) gehen künftig getrennte Wege. (Foto: Granitifiandre)

2013-01-18T00:00:00Z Granitifiandre Iris Ceramica und Geschäftsführer Graziano Verdi trennen sich

Die Unternehmensgruppe Granitifiandre Iris Ceramica und ihr Geschäftsführer Graziano Verdi haben sich getrennt. Graziano Verdi und Dr. Romano Minozzi, Mehrheitsgesellschafter der Gruppe, gaben dies am 8. Januar in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. (Foto: Granitifiandre)

Die Entscheidung sei einvernehmlich gefallen. Verdi hatte mehr als 30 Jahre in leitenden Positionen in den Unternehmen der Gruppe gearbeitet. Die Mitteilung nennt keine Gründe. Romano Minozzi dankte dem scheidenden Verdi für seine Mitarbeit insbesondere während des Börsenganges sowie seinem Engagement als Verantwortlicher für die Investor Relations. Der Rückzug von der Börse erfolgte zehn Jahre später Ende 2010.

Von einer lokalen Tageszeitung am Telefon befragt gab der 54-jährige Graziano Verdi an, dass die Trennung nicht wegen mangelnder wirtschaftlicher Ergebnisse erfolgte. Ausschlaggebend seien vielmehr "unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf Strategien und Entscheidungen". Romano Minozzi wird im selben Zusammenhang mit der Bemerkung zitiert, dass "es normal sei, wenn ein Mehrgesellschafter und ein Top-Manager in einer solch komplexen Situation wie der jetzigen unterschiedliche Auffassungen über strategische Zielsetzungen haben". In Italien seien die Energiekosten doppelt so hoch wie in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Die hieraus resultierenden Probleme seien "riesig groß".

Nach dem Weggang Verdis nimmt der 78-jährige Minozzi die Zügel erst Mal wieder selbst in die Hand. Hypothesen und Gerüchte über mögliche Veräußerungsabsichten seiner Unternehmen weist Minozzi zurück. Dem aus Bologna stammenden Verdi, der zu seinen weiteren beruflichen Zielen keine Angaben machte, wünsche er, dass er der Keramikindustrie erhalten bleibe.

zuletzt editiert am 11. März 2021
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