Der Werkbesuch begann im Versammlungssaal der Imola.
Der Werkbesuch begann im Versammlungssaal der Imola. (Foto: Uwe Leppert)

2014-04-25T00:00:00Z Graf Bauzentrum: „Geschäfte zwischen Menschen“

Mitarbeiter und Profikunden des Nagolder Bauzentrums Graf besuchten vom 10. bis zum 13. April den italienischen Fliesenhersteller Cooperativa Ceramica D`Imola. Umrahmt wurde der Besuch von einem touristischen Programm, dass die Händler und Fliesenleger in die nähere Umgebung begleitete. (Foto: Uwe Leppert)

Angeführt wurden die 31 Nagolder vom Fachleiter Fliesen des Bauzentrums Werner Strienz. Strienz arbeitet seit 1986 mit der Imola zusammen und organisiert alle zwei Jahre für seine Mitarbeiter und Profikunden die Werkbesuche. Für Werner Strienz war es in diesem Jahr der letzte Besuch als Fachleiter: Ab kommendem Jahr wird Eduard Hermann in dieser Funktion verantwortlich sein. Der 30jährige hat Groß- und Außenhandelskaufmann gelernt und einen Abschluss als Handelsfachwirt absolviert. Er arbeitet seit 12 Jahren im Nagolder Bauzentrum.

Besuch durch die historische Ausstellung

Der Werkbesuch begann mit einer kurzen Einführung in die Unternehmnsstruktur des Herstellers. Vertriebsleiter Europa der Imola, Claudio Martignani und die Verkaufsleiterin Deutschland, Lorena Tamburini, luden die Teilnehmer hierzu in den Versammlungssaal des Herstellers. Anschließend wurden die Besucher durch die historische Keramik- und Fliesenausstellung geführt, die die Imola anlässlich ihrer Jubiläen im vergangenen Jahr (100 Jahre Fliesenproduktion) und in diesem Jahr (140jähriges Firmenjubiläum) eingerichtet hat.

Der Werkbesuch begann im Versammlungssaal der Imola.
Die historischen Fliesen-Exponate stießen bei der Delegation auf großes Interesse. (Foto: Uwe Leppert)

In den modernen Fliesenausstellungen standen hingegen aktuelle Fliesentrends im Vordergrund. Großformatige Beläge für Innen- und Außenbereiche sowie abgestimmte Gestaltungsbeispiele in den Kojen regten hier zu lebhaften Diskussionen an.

„Ehrlichkeit und gute Zusammenarbeit

Besuche dieser Art lohnen sich, weil in den Ausstellungen der italienischen Industrie die Trends der kommenden Jahre gut ablesbar sind“, so Manfred Klumpp, Chef des gleichnamigen Fachbetriebes in Nagold.

„Ehrlichkeit und eine gute Zusammenarbeit bilden auch heute noch die Grundlage eines dauerhaften Geschäftsverhältnisses“, bilanziert Werner Strienz gegenüber Caro. Die Zusammenarbeit mit der Imola sei immer durch eine gute Qualität und durch „Geben und Nehmen“ geprägt gewesen. „Auch die menschliche Seite bleibt in unserer schnelllebigen und technisierten Zeit im Geschäftsleben von entscheidender Bedeutung.“ Hier wollen das Bauzentrum und die Imola weiterhin auf Kontinuität setzen.

Der Werkbesuch begann im Versammlungssaal der Imola.
Aufmerksam verfolgten die Teilnehmer die manuelle Herstellung von Tonbehältnissen. (Foto: Uwe Leppert)

Nachfrage ändert sich

Was sind die wichtigsten Herausforderungen an die Fliesensparte des Bauzentrums in der nahen Zukunft? „Man muss als Händler immer am Ball bleiben“, so Eduard Hermann. Zu den Schwerpunkten der Fliesensparte zählen schon jetzt Großformate. „Zwar sind Fliesen in Abmessungen von 30 x 60 Zentimetern immer noch das meistverkaufte Produkt, aber Kantenlängen von 80 Zentimetern und darüber hinaus finden immer mehr Interesse auf unserem regionalen Markt“, so Eduard Hermann gegenüber CARO.

„Dies eröffnet durch die notwendige Beratungsleistung für uns sehr gute Möglichkeiten. Viele unserer Privatkunden sind schon vor mehr 20 Jahren beim Hausbau von uns beraten worden, und sehr häufig kommen dieselben Kunden wegen der anstehenden Renovierung und Modernisierung wieder auf uns zu.“ Neben privaten Bauherrn wird die Kundenstruktur auch durch verlegende Profibetriebe und Unternehmen aus dem Wohnungsbau geprägt.

Die Eindrücke der Reise haben wir in einer kleinen Bildergalerie für Sie zusammengestellt.

www.graf-baumarkt.de

www.imolaceramica.com

zuletzt editiert am 11. März 2021
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