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Besonders im Wohnungsbau ist die Nachfrage hoch (Foto: ZDB)

2012-07-16T00:00:00Z Geschäftslage im Juni verbessert

Laut der monatlichen Konjunkturumfrage des ZDB schätzten die Bauunternehmen ihre Geschäftslage im Juni besser ein als im Vormonat. So wird bundesweit weiter überwiegend von einer guten Geschäftslage im Wohnungsbau berichtet. Tendenziell besser fielen auch die Urteile zum Wirtschaftsbau und öffentlichen Hochbau aus. (Foto: ZDB)

Die befragten Bauunternehmen schätzten ihre Geschäftslage im Juni besser ein als im Vormonat. Während im Wirtschaftsbau auch, anders als im Vormonat, die Lagebeurteilung per Saldo positiv ausfällt, bleiben die Urteile zum öffentlichen Hoch- und Tiefbau trotz Besserung im Hochbau überwiegend unbefriedigend. Das ergibt die monatliche Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für Juni 2012.

Nachfrage entwickelt sich positiv

Eine tendenzielle Verbesserung zeigt sich im öffentlichen Bau bei der Nachfrage. Im Hoch- und Tiefbau festigten sich die positiven Meldungen aus dem Vormonat. Der Wirtschaftsbau zeigt ebenfalls Belebung. Das erreichte hohe Nachfrageniveau im Wohnungsbau wird gehalten.

Auslastung legt zu

Die Bautätigkeit ist im Juni im Wohnungsbau und gewerblichen Bau angestiegen. Dies schlägt sich auch bei der Kapazitätsauslastung nieder. Im Hochbau stieg sie in den alten Ländern um circa 2 Prozent-Punkte auf knapp 70 Prozent, in den neuen Ländern wurden die 70 Prozent überschritten. Die Auslastung im Tiefbau legte in den alten und neuen Ländern jeweils um circa 5 Prozent-Punkte zu, in den alten Ländern auf 65 Prozent, in den neuen Ländern auf 73 Prozent.

Stabile Auftragsbestände

Die Auftragsbestände im Hochbau konnten das Niveau aus dem Vormonat etwa halten, bei etwas unter drei Monaten in den alten und etwas über drei Monaten in den neuen Ländern. Im Tiefbau blieben die Werte in den alten wie in den neuen Ländern bei etwa 2 Monaten stabil.

Positive Erwartungen

Die Erwartungen zur Entwicklung in den nächsten drei Monaten bleiben für die Geschäfts- und Auftragsentwicklung aufwärts gerichtet. Die Möglichkeit, Preiserhöhungen am Markt zu platzieren, wird weiter skeptisch beurteilt.

www.zdb.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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