2010-09-16T00:00:00Z Geschäftslage im August besser als die kurzfristigen Erwartungen

Wie der ZDB in einer aktuellen Pressemeldung mitteilt, schätzen die Bauunternehmen im ZDB ihre Geschäftslage im August - bezogen auf die alten Länder - im Wohnungsbau und Gewerbebau noch einmal etwas besser ein als im Vormonat.

Demgegenüber stellt sich die Lage im öffentlichen Bau im Hoch- wie im Tiefbau unverändert dar. Meldungen zu einer guten Geschäftslage bleiben hier fast völlig aus, angezogen haben die Meldungen zu einer unbefriedigenden Lage. Ganz überwiegend wird in allen Sparten eine befriedigende Lage gemeldet. Auch in den neuen Ländern zeigt sich die Lage im Wohnungsbau noch am besten. Im gewerblichen Bau und öffentlichen Bau überwiegen die verhaltenen Urteile.

Die Bautätigkeit wurde im Wohnungsbau ausgeweitet und blieb im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau überwiegend auf Vormonatsniveau. Das Beschäftigtenniveau gewann in den alten und neuen Ländern leicht hinzu.

Die Nachfrage nach Bauleistungen ist im Wohnungsbau gestiegen. Demgegenüber werden die Order im Wirtschaftsbau in den alten und neuen Ländern als unverändert charakterisiert. Während in den neuen Ländern im öffentlichen Bau von anziehender Nachfrage berichtet wird, bleibt eine Steigerung in den alten Ländern aus.

Die Auftragsbestände haben sich in den alten Ländern reduziert. Die Reichweite der Bestände lag im Hochbau nach 2,3 Monaten im Juli nun nur noch bei 2 Monaten im August. Auch im Tiefbau gab es einen Rückgang um 0,3 Monate von 2,0 auf 1,7 Monate. In den neuen Ländern haben sich die Auftragsbestände im Hochbau etwas verbessert auf 2,8 Monate (Vormonat 2,6). Im Tiefbau liegt das Niveau mit 2 Monaten besser als in den alten Ländern.

Bei den kurzfristigen Erwartungen für die nächsten drei Monate zur Geschäfts-, Auftrags- und Preisentwicklung zeigt sich in den alten Ländern im August eine stärkere Spreizung der Urteile. Während immer noch ganz überwiegend von gleichbleibenden Erwartungen gesprochen wird haben sich andererseits die Meldungen zu zunehmender und abnehmender Erwartung jeweils verstärkt. In den neuen Ländern ist die Stimmung demgegenüber eher verhalten. Die Auftrags- und Preisentwicklung wird abnehmend erwartet.

Der Facharbeitermangel bereitet besonders in den alten Ländern Sorge und führt zu Baubehinderungen. Meldungen über Zahlungsverzögerungen der Auftraggeber haben für weitere Behinderungen gesorgt. Bundesweit wurde wegen des häufigen Regens zudem von witterungsbedingten Behinderungen der Bautätigkeit berichtet.

www.zdb.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
Newsletter