Ende Mai trafen sich die Vorstände des Bundesverbands des Deutschen Fliesenfachhandels VDF und des italienischen Herstellerverbands Confindustria Ceramica im italienischen Sassuolo, um über gemeinsame Themen zu diskutieren. (Fotos: VDF)
Auf Seiten der Confindustria Ceramica waren Präsident Vittorio Borelli, Generalsekretär Armando Cafiero und Graziano Sezzi sowie Vertreter der Marketingorganisationen mit von der Partie. Der VDF wurde vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Michael Zink (Bayerischer Fliesenhandel München), Werner Altmayer und den Geschäftsführer des VDF, Wilm Kittelmann.
Ein wichtiges Thema war die Entwicklung der europäischen Fliesenindustrie in den vergangenen Monaten. Dabei schneidet der deutsche Markt aus Sicht der italienischen Hersteller positiv ab. Der Absatz der italienischen Industrie lag im ersten Quartal 2017 um 6,3 Prozent über dem des Vorjahres. Der Anteil am Gesamtabsatz in Deutschland liegt bei 51 Prozent. Auch für die Zukunft ist die Confindustria optimistisch.
Darüber hinaus diskutierten die Verbände über gemeinsamen Aktivitäten im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit. Der VDF stellte die gemeinsamen PR-Aktivitäten „Gesundes Wohnen mit Keramik“ vor, die beide Verbände sehr positiv bewerteten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Bereich soll fortgesetzt werden. Weitere Themen waren die Artikelstammdaten und Paketgewichte – wie auch schon mit dem spanischen Fliesenverband Ascer in der Vergangenheit abgestimmt. Ziel ist eine einvernehmliche Lösung auf europäischer Ebene nach der Sommerpause. Der VDF ist sicher, dass eine Lösung zugunsten aller Branchenteilnehmer getroffen wird.

Beide Verbände setzen auch in Zukunft auf eine enge Zusammenarbeit. Über die Entwicklung der Fliesenbranche 2020/2025 will man weiterhin diskutieren, gemeinsame Aktivitäten sollen vorangetrieben werden. Zudem hat der VDF die anlässlich des Workshops ausgesprochene Einladung der Confindustria Ceramica, zur diesjährigen Cersaie in Bologna zu kommen, dankend angenommen.