
2012-09-18T00:00:00Z Ganz nah am Stein
Italienisches Naturstein-Design ist weltweit gefragt. Mit neuen Initiativen zu Themen wie Gestaltung und Architektur zieht die Marmomacc vom 26. bis 29. September 2012 viele deutsche Einkäufer nach Verona.
Die Naturstein verarbeitenden Unternehmen Italiens können in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf ein erfolgreiches Exportgeschäft zurückblicken: Das Jahr 2012 begann mit einem Umsatzplus von 7,9 Prozent und signalisierte damit eine deutliche Geschäftsverbesserung. Wichtigste Ausfuhrmärkte bleiben die USA und Deutschland. Auch die Verkäufe nach Russland (+12 Prozent) und in den Mittleren Osten (+15,8 Prozent) verzeichnen Zuwächse. Der Export von Rohblöcken nach China ging hingegen um 11,5 Prozent zurück. Fertig- und Halbfertigprodukte konnten im ersten Quartal den Umsatz sogar um 8,6 Prozent auf 279 Millionen Euro steigern. In Europa, wichtigster Markt der Italiener, verbesserte sich das Exportgeschäft um 2,6 Prozent auf 130,5 Millionen Euro. Auch in Deutschland verkauften die Italiener wieder mehr Steine: Bei einem Plus von 14,9 Prozent erwirtschafteten die Unternehmen hier einen Umsatz von 32,8 Millionen Euro. Der Absatz italienischer Steine in der Schweiz verbesserte sich sogar um 15,7 Prozent auf 20,4 Millionen Euro. Auch der US-amerikanische Markt zeigte sich mit einem Plus von 17,2 Prozent sehr interessiert an Natursteinen aus Italien. In China legte der Verkauf von Fertigprodukten aus Naturstein um 80,5 Prozent zu, bewegt sich mit einen Umsatzvolumen von 4,3 Millionen Euro aber noch auf einem vergleichsweise bescheidenen Niveau. Die Daten zeigen, dass Italiens Natursteinunternehmen die positive Exportdynamik aus dem vergangenen Jahr in die laufenden zwölf Monate mitgenommen haben: Im Jahr 2011 verbesserte sich der Export von Natursteinen um 4,3 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Italiener behaupten hiermit einen Anteil am globalen Natursteingeschäft von 14 Prozent, so der Verband der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC). Damit belegt Italien hinter China mit einem Anteil von 33 Prozent den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang folgt die Türkei mit elf Prozent. Der globale Natursteinmarkt durchläuft nach Aussage des Verbands derzeit eine Phase der Neuausrichtung. Die wichtigsten Märkte der italienischen Natursteinunternehmen seien die USA, Deutschland und China. Auch Russland sei hier nach der Aufnahme in die WTO im vergangenen Dezember und der hiermit verbundenen Reduzierung von Einfuhrzöllen zu nennen.
Weiterlesen mit einem F+P Fliesen und Platten Abo.
fup.article.abo.infotext.bottom
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen
Sie haben Ihre Zugangsdaten vergessen? Hier Zugangsdaten anfordern.