Das Bopparder Unternehmen Proline Systems hat mit "Procodrain" ein Dränagesystem für Balkone und Terrassen herausgebracht. (Foto: Proline Systems)
Insgesamt werden die drei Varianten "E", "GK" und "S" angeboten, deren Eigenschaften auf unterschiedliche Belagsaufbauten und -stoffe abgestimmt sind. Gemeinsam ist allen drei Systemen eine Noppenmatte mit einem flächig aufliegenden Gewebe oder Vlies. Sie schützt die Abdichtung vor mechanischen Beschädigungen und stelzt die darüber liegenden Beläge auf. Damit schafft sie einen Dränageraum für abfließendes Wasser.
Unterschiede gibt es in den jeweiligen Ausprägungen der Noppenbahn sowie in der Beschaffenheit der aufliegenden Gewebe, um alle Anforderungen der verschiedenen Verlegungen und Anwendungen zu erfüllen.
"Procodrain E" ist speziell auf die Verlegung von Fliesen und Platten über einem Zementestrich zugeschnitten. Das Vlies wird mit der Zeit durch die Alkalität des Zements aufgelöst. Das geschieht aber erst zu einem Zeitpunkt, wenn der ausgehärtete Estrich längst tragfähig und biegefest über den Noppen aufliegt. Dadurch wird vermieden, dass chemische Verbindungen mit dem Kohlendioxid der Luft über die Zeit eine wasserundurchlässige CaCO3-Schicht auf dem Gewebe bilden.
"Procodrain GK" verfügt dagegen über ein stabiles Gittergewebe über der Noppenbahn, durch das sich das Wasser schneller und effektiver im Dränageraum sammelt. Denn diese Variante unter Grobkornestrichen beziehungsweise -mörteln eingesetzt. "Procodrain S" ist das geeignete System für lose Schüttungen.
Je nach baulichen Gegebenheiten kann zwischen unterschiedlich hohen Matten gewählt werden. Bei Zuschnitten zur Überbrückung von Stößen oder Anschlüssen bietet Proline Systems zusätzliche selbstklebende Stoßverbindungsbänder in der jeweiligen Gewebeart an.
