13 neue Gesellen des Fliesenlegerhandwerks sind im Rahmen einer Feierstunde im BUGA-Pavillon der Handwerkskammer Koblenz freigesprochen worden. Stolz ließen sie sich von Eltern, Freunden, Ausbildern und Betriebsinhabern feiern. (Foto: Fliesenleger-Innung Mittelrhein/Juraschek)
Die Erhebung der Lehrlinge in den Gesellenstand war auch für Detlef Börner, Obermeister der Fliesenleger-Innung Mittelrhein, ein besonderer Anlass. „Die Kunden freuen sich auf gut ausgebildete Handwerker, wie Sie es sind“, machte er den jungen Fliesenlegern Mut. Nur eine gute Ausbildung garantiere beste Qualität. Nach Auffassung der Fliesenleger-Innung Mittelrhein ist eine gute Ausbildung aber nicht mehr die Regel, durch den Wegfall der Meisterpflicht sei „unausgebildeten schwarzen Schafen auf dem Markt Tür und Tor geöffnet“ worden.
Frank Runnebaum, Prüfungsvorsitzender des Meisterprüfungsausschusses, bedankte sich persönlich bei den Neuen dafür, dass sie bereit waren, gegen den Strom zu schwimmen und ein Handwerk zu wählen: „Alle wollen studieren, Handwerk ist zweite Wahl.“ Zu Unrecht wie Runnebaum findet. Die Aussichten seien bestens, Arbeitslosigkeit ein Fremdwort und die Verdienstmöglichkeiten oftmals besser als die der Studierten.
Die feierliche Freisprechung übernahm Börner, bevor es an die Ausgabe der lang ersehnten Zeugnisse ging. Die Feier endete mit einem gemütlichen Beisammensein bei Getränken und Leckereien. Als Prüfungsbeste mit der Note „sehr gut“ glänzten Alexander Reichling (Peter Hundhausen, Birken-Honigsessen), Michael Heber (Traum in Fliesen, Inhaber Markus Grölinger, Uersfeld) und – auf dem ersten Platz – Martin Münch (Fliesen Münch GmbH, Bad Neuenahr-Ahrweiler).
