Drei Männer in Anzügen sitzen an einem Konferenztisch und diskutieren während eines Geschäftstreffens.
Verbandspräsident Augusto Ciarrocchi (Mitte) erläuterte zusammen mit dem Verbandsdirektor Armando Cafiero (li.) die vielfältigen Herausforderungen der italienischen Fliesenindustrie. (Quelle: Confindustria CEramica)

Industrie 2025-06-12T10:04:46.054Z Fliesenindustrie Italien 2024: Durchhalten trotz unsicherer Märkte

Italiens Fliesenindustrie schließt 2024 ohne größere Schwankungen. Das Jahr 2025 brachte bisher  kaum Verbesserungen, dennoch blickt die Branche zuversichtlich auf die bereits ausverkaufte Cersaie.

In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bestehend aus steigenden Kosten, krisenhaften Entwicklungen auf strategischen Märkten und knallharter Konkurrenz aus Schwellenländern verzeichnen Italiens Fliesenhersteller 2024 begrenzte Umsatzrückgänge und einen leicht verbesserten Absatz.

Weniger Investitionen

Letzterer konnte im Jahresverlauf um 2,5 Prozent auf 378,3 Millionen Quadratmeter gesteigert werden. Die Fliesenexporte des vergangenen Jahres mit leichten Verlusten im Wert von 1,4 Prozent seien das Ergebnis einer insgesamt sehr unterschiedlichen Verkaufsentwicklung auf den einzelnen Märkten, so der Präsident des Verbandes Confindustria Ceramica Augusto Ciarrochi auf der Pressekonferenz am 10. Juni 2025. Die gegenwärtige Situation ließ die Unternehmen aber bei den Investitionen vorsichtig werden: Die Anschaffung neuer Anlagen und Technologien gab um fast ein Fünftel auf 380 Millionen Euro nach.

Das Jahr 2025 zeigte bisher keine durchgreifende Veränderungen, könnte jedoch durch das noch nicht endgültig gelöste US-amerikanische „Zoll-Chaos“ je nach Ausgang negativ beeinflusst werden.

zuletzt editiert am 12. Juni 2025
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