Fila: „SCM Staincheck“ vorgestellt
Unterwegs für Steinmetze im österreichischen Hallein: Detlev Hill, Martin Mayr, Nicola Brunello (v.li.)

Naturwerkstein

06. March 2017 | Teilen auf:

Fila- „SCM Staincheck“ vorgestellt

Das italienische Unternehmen Fila und der Natursteinexperte Detlev Hill haben die „SCM Staincheck“-Methode beim Deutschen Naturwerksteinverband (DNV) in Würzburg und vor angehenden Steinmetzmeistern im österreichischen Hallein vorgestellt. (Foto: Fila)

Im Rahmen des zweitägigen Würzburger Bodenseminars des Deutschen Naturwerksteinverbands (DNV) am 25. und 26. Februar 2016 stellte Detlev Hill den rund 100 Teilnehmern, die aus ganz Deutschland angereist waren, das Verfahren vor. Seitens Fila waren Vertriebsleiter Deutschland Notger Schreitz und Alexandra Becker, Pressesprecherin und Sales Consultant der Fila Italien, bei der Veranstaltung zugegen und freuten sich über den Austausch mit dem Fachpublikum. Vor angehenden österreichischen Steinmetz-Meister erläuterte Detlev Hill am 2. März 2016 in Hallein wie die „SCM Staincheck“-Methode eingesetzt wird, welche Bedeutung sie hat und wie die gemessenen Werte interpretiert werden.

„Staincheck“ misst den Fleck

Die „SCM Staincheck“-Methode misst Farbveränderungen anhand eines optischen Geräts (Colormeter). Die dabei ermittelten Daten sollen Auskunft über das Verfleckungsverhalten der untersuchten Natursteine geben. Auf dieser Grundlage lassen sich Präventivmaßnahmen zur Verhinderung von Verfleckungen planen.

Mit der Methode lässt sich Detlev Hill zufolge auch feststellen, ob ein Stein einer fleckbildenden Substanz ausgesetzt worden ist, auch wenn dies nicht mit bloßem Auge erkennbar ist. Als Beispiel nannte Hill hier den Säureangriff: Findet ein solcher „Angriff“ statt, führe dies dazu, dass die Oberfläche an dieser Stelle aufgeraut wird. Je intensiver die Aufrauhung, desto heller werde der Stein an der betroffenen Stelle. Während das menschliche Auge diese Helligkeitsveränderung nicht wahrnehmen könne, soll der SCM Staincheck ein messbares Ergebnis anzeigen. Auch Verfärbungen durch Materialumwandlung, beispielsweise Eisenabspaltung, seien im Anfangsstadium nicht immer mit bloßem Auge erkennbar, während der „Staincheck“ hier Gewissheit geben könne.

www.filasolutions.com

zuletzt editiert am 11.03.2021