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Dekorplatten mit Dekogrip-Oberflächenbearbeitung (Foto: Marius Naturstein / Mönchengladbach)

Naturstein 2011-10-31T00:00:00Z Exklusivbericht: Black is beautiful

Schwarze Steine liegen derzeit voll im Trend. Am Markt ist eine Fülle schwarzer Gesteine verfügbar. Doch es kommt bei der Auswahl nicht nur auf die Handelssorte, sondern auch auf die Oberflächenbearbeitung an. (Foto: Marius Naturstein / Mönchengladbach)

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Schwarze Gesteine werden derzeit in einer kaum überschaubaren Fülle am Markt angeboten. Einige bewegen sich farblich vom intensiven Schwarz bis hin zu diversen Grautönen. Bei anderen Gesteinen ist der Untergrund grau bis schwarz und es gesellen sich diverse Sekundärfarben hinzu oder sie zeigen einen intensiven, homogenen schwarzen Farbton.

Datenbank Naturstein

Diese einheitlichen Gesteine sind häufig selbst für den professionellen Anwender kaum voneinander zu unterscheiden. Um hier eindeutige Aussagen über den Ursprung des Gesteins machen zu können, ist häufig eine Dünnschliffanalyse unter dem Mikroskop notwendig. Einen Eindruck über die Vielfalt der schwarzen Gesteine können Sie sich hier auf der CARO-Homepage in unserer „Datenbank Naturstein“ verschaffen. Klicken Sie im Feld „Suche nach Steintyp & Farbe“ beispielsweise „Granit/Hartgestein“ und „schwarz“ ein. Sie werden sicherlich überrascht sein, welche Vielfalt an derartigen Gesteinen verfügbar ist. Dabei handelt es sich bei dieser Suchabfrage nur um die Granite und Hartgesteine. Darüber hinaus sind noch eine Vielzahl dunkler Kalksteine oder Schiefer in der Datenbank aufgeführt.

Optik und Oberfläche

Doch es sind nicht nur die unterschiedlichen Handelssorten, die einen Einfluss auf das optische Erscheinungsbild ausüben, auch die Oberflächenbearbeitung spielt eine entscheidende Rolle. Betrachten Sie nämlich den rohen Naturstein, dann werden Sie selbst bei intensiv dunklen Gesteinen feststellen, dass diese in der Regel dunkelgrau und nicht schwarz ist. Man kann dies ganz einfach nachvollziehen, wenn man eine intensiv schwarze Natursteinfliese einmal auf der Rückseite oder an den Schnittkanten betrachtet. Hier wirkt der Stein immer heller.

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Außentreppe Ein Stein mit zwei unterschiedlichen Oberflächenbearbeitungen (Foto: Informationsdienst Naturstein / Trier)

Diesen Umstand können Sie bewusst für gestalterische Zwecke nutzen, wenn Sie die Platten mit unterschiedlichen Oberflächenbearbeitungen ausführen. Hierbei sind sowohl florale als auch geometrische Muster sowie Dekore in freien Formen möglich. Der abgebildete Belag mit Dekogrip-Oberfläche besteht aus zwölf verschiedenen Platten, die beliebig miteinander kombinierbar sind. Die Platten müssen lediglich an einer definierten Markierung angelegt werden. Sie können die unterschiedlichen Dekore frei miteinander kombinieren, so dass sich selbst bei großen zusammenhängenden Flächen niemals langweilig wiederkehrende Plattenabfolgen ergeben. Der dynamische Eindruck des Belags ist durch eine entsprechende Ausleuchtung noch steigerungsfähig.

Beflammt oder poliert

Bei Natursteinen nimmt die Intensität der schwarzen Farbe mit der Feinheit des Schliffs bis hin zur Politur ständig zu. Wer hohen Wert auf Rutschsicherheit legt, beispielsweise im Außenbereich, wird mit einem beflammten Belag niemals den intensiven schwarzen Farbton erzielen, der sich bei einer polierten Oberfläche ergibt. So könnte man meinen, dass die abgebildete Außentreppe aus zwei verschiedenen Natursteinen gefertigt wurde. Doch sowohl der Auftritt als auch der Stoßtritt bestehen aus dem gleichen Naturstein. Es wurden lediglich unterschiedliche Oberflächenbearbeitungen (beflammen und polieren) eingesetzt.

Datenbank Naturstein

zuletzt editiert am 17. Juli 2024
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