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Überzeugen Sie Ihre Kunden mit der richtigen Planung. (Foto: Palette CAD)

Naturstein 2012-11-06T00:00:00Z Exklusivbeitrag: Natursteinarbeiten richtig planen

Eine riesige Vielfalt an Farben und Texturen, dazu eine freie Wahl der Formate und außerdem unzählige Oberflächen von naturbelassen bis poliert: Bei einer derartigen Auswahl sollte man Zeit in die Planung investieren. (Foto: Palette CAD)

Natursteinarbeiten sind zeitlos. Selbst nach Jahrhunderten haben Natursteinbeläge in historischen Gebäuden nichts von ihrem ursprünglichen Reiz verloren. Im Gegenteil: Sie sind im Lauf der Zeit durch ihre Gebrauchsspuren zusätzlich gereift und wurden zu einem untrennbarer Bestandteil der Gebäude.

Wer Natursteinarbeiten in seinem Gebäude plant, sollte sein Hauptaugenmerk auf die Auswahl eines kompetenten Fachbetriebes richten. Ein kompetenter Partner vermeidet Fehler bereits im Vorfeld. Er ist in der Lage die gestalterischen Ideen des Kunden weiterzuentwickeln und in die Realität umzusetzen. Sehr häufig zeigen Fachberater zusätzliche Möglichkeiten auf, die der Kunde bisher nicht kannte.

Baustoff für individuelle Gestaltungen

Was ist die beste Herangehensweise, um optimale Ergebnisse zu erzielen? Wer frühzeitig plant, dem stehen alle Wege offen. Zwischen Beratungsgespräch und Materiallieferung vergehen häufig mehrere Wochen, vor allem dann, wenn es sich um besondere Dekorgesteine handelt. Muster in Ausstellungen können die Farbe und Textur der gelieferten Ware nur annähernd wiedergeben. Wer großen Wert auf die Gesamtfarbabstimmung legt, der sollte Muster für Farbkollagen nur aus der tatsächlichen Lieferung, die im Objekt eingebaut wird, entnehmen.

Handmuster aus Beratungsgesprächen, die lediglich zur Auswahl des Steines dienen, können bei einem Naturbaustoff keine verlässlichen Werte liefern. Es ist deshalb immer von Vorteil, wenn Bestellung und Lieferung möglichst frühzeitig erfolgen. Während des Beratungsgesprächs sollte man sich immer auch die Raumproportionen vor Augen halten. Vor allem stark texturierte und bunte Natursteine benötigen große Räume.

Man kann Sie jedoch auch in kleinen Räumen einsetzen, wenn man ihre Flächenanteile entsprechend reduziert. So können bei einer Badgestaltung beispielsweise Waschtische und Wannenablagen aus einem stark texturierten Naturstein gefertigt sein, während Wand und Boden aus einem eher farblich homogenen Naturstein bestehen. Es ist auch denkbar in die Wand- und Bodenflächen einzelne Felder aus besonders auffällig dekorierten Natursteinen zu integrieren.

Mit Visualisierungen beraten

In Beratungsgesprächen ist es schwierig die richtige Abstimmung zu finden. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und es gibt sicherlich unterschiedliche Ansichten zwischen Fachberatern und Kunden Aber auch zwischen einem Architekten und seinem Bauherren wird es naturgemäß geschmackliche Differenzen geben. Verbal lassen sich derartige Sachverhalte nur sehr schwer erklären. Darstellung in Handskizzen mit mehreren verschiedenen Ausführungsvarianten sind leider sehr zeitaufwendig. Zudem stellen sie die spätere reale Situation nur ansatzweise dar.

Ein sehr gutes Mittel, ist die Visualisierung auf dem Computer. Hier kann sich der Kunde sofort die Wirkung verschiedener Texturen und Formate sowie die Platzierung von Dekorgesteinen gut vorstellen. Wichtig ist, dass die Programme über ausreichend große Natursteinbibliotheken verfügen.

Ein weiterer Vorteil der Computer Visualisierung liegt in der Darstellung unterschiedlicher Oberflächenbearbeitung. Durch unterschiedliche Reflektionsgrade wird in der Visualisierung die raumbezogene Wirkung realistisch vermittelt.

Datenbank Naturstein

zuletzt editiert am 11. März 2021
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