Eine florierende Bauwirtschaft und gutes Bauwetter sorgen bei den 494 Eurobaustoff- Fachhändlern und den 256 Mitarbeitern in der Kooperationszentrale nach Abschluss des ersten Halbjahres 2011 für strahlende Gesichter. Zu Erfolg und Wachstum beigetragen hat auch der Bereich Fliesen und Naturstein. (Foto: Eurobaustoff)
Zum einen boomt die Nachfrage an den mehr als 1.350 Standorten und lässt die Kasse bei den Fachhändlern klingen: In der Kooperationszentrale stieg das Einkaufsvolumen per Ende Juni auf 2,35 Milliarden Euro, heißt es in einer Pressemitteilung. Das sind 22,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2010. Zum anderen erhielt die Kooperation eine Bestätigung für ihre führende Marktposition: Die FAZ wertete sie in der Rubrik "Die 100 Größten" als "Größte Verbundgruppe Baustoffe" in Deutschland.
Positive Entwicklung im Bereich Fliesen und Naturstein
Der Bereich Fliesen und Naturstein sichert sich im vierten Jahr in Folge eine positive Entwicklung in einem Markt, der geprägt ist von einerseits leichten, mengenmäßigen Absatzsteigerungen und anderseits einer sehr angespannten Preissituation. Die konsequente strategische Ausrichtung auf marktführende Hersteller und die Forcierung der qualitativ hochwertigen Eigenmarke Cerabella garantieren den Fachhändlern der Eurobaustoff ihren anhaltenden Erfolg, heißt es in der Pressemitteilung.
"Im zweiten Halbjahr 2011 rechnen wir mit etwas niedrigeren Zuwachsraten, da auch das zweite Halbjahr 2010 deutlich besser war", gibt Ulrich Wolf, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung, einen kurzen Ausblick. Am Jahresende werde aber ein deutliches Plus für alle zu Buche schlagen, so Wolf. "Und das haben sich unsere Fachhändler dank ihrer konsequenten Unternehmensführung redlich verdient."
Die Weichen gestellt
In den vergangenen zwei Jahren habe man die Weichen für die gesamte Kooperation neu gestellt, so Wolf. Dazu zähle er unter anderem eine konsequente Ausrichtung auf den Zukunftsmarkt Modernisierung, aber auch den Aufbau des Holzhandels und die gezielte Weiterbildung der Fachkräfte in den Gesellschafterhäusern.
Dank dieser Vorleistung seien die Fachhändler heute in der Lage, von der jetzigen Baukonjunktur stärker zu profitieren als andere. Sie könnten die mittelständischen Attribute wie individuelle Ausrichtung, direkte Einflussnahme beziehungsweise regionale Verbundenheit gezielter und erfolgreicher einsetzen.
Großhandel legt überproportional zu
Der Aufschwung in der Kooperation trifft alle Bereiche. Schwergewicht mit rund 80 Prozent des Einkaufsvolumens ist aber nach wie vor der Großhandel, der gerade in den Segmenten Transportbeton und Stahl, Roh- und Wandbaustoffe, Galabau und Dämmstoffe überproportional zulegen konnte.
Der Facheinzelhandel, der zehn Prozent des zentral abgerechneten Umsatzes abdeckt, hat sich mit seinem Umsatzplus von 20 Prozent vom üblichen Branchenwachstum abgekoppelt und profitiert nachhaltig von seiner in den vergangenen Jahren geleisteten Projektarbeit (Optimierung Facheinzelhandel, Ausstellungen, Drive-in, Lagerlogistik).
