Eurobaustoff Wolf
Eurobaustoff-Geschäftsführer Ulrich Wolf (Foto: Eurobaustoff)

2015-01-26T00:00:00Z Eurobaustoff: Wechselvolles Jahr erneut erfolgreich beendet

Dank der vertrieblichen Arbeit ihrer Fachhändler vor Ort erhöhte sich das zentral abgerechnete Einkaufsvolumen der Eurobaustoff Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Nauheim, im Jahr 2014 auf nunmehr 5,49 Milliarden (+2,27 Prozent). Der Außenumsatz in den Gesellschafterhäusern stieg damit auf 13,3 Milliarden Euro. (Foto: Eurobaustoff)

Die Kooperation der Eurobaustoffhändler baut nach eigenen Angaben ihre Führungsrolle im Kreis der europäischen Verbundgruppen mittelständisch orientierter Fachhändler für Baustoffe, Holz und Fliesen aus. Das Einkaufsvolumen steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als zwei Prozent (+2,27 Prozent). 2014 war für die Baubranche und die Eurobaustoff gleichermaßen ein wechselvolles Jahr. Nach einem sehr guten ersten Quartal und einem passablen zweiten sprachen alle Anzeichen für ein sehr gutes Jahresergebnis. Doch das zweite Halbjahr konnte nicht das halten, was das erste versprochen hatte. „Die Monatsumsätze aus 2013 konnten wir im 2. Halbjahr 2014 nicht wiederholen“, erläutert Ulrich Wolf, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung, im Pressegespräch während der BAU 2015 in München. „Es waren mehrere Faktoren, die ab Juli/August zusammentrafen: die Krisen im Nahen Osten, Terrorgefahr in Europa, wirtschaftliche Probleme in China, wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland. In einer global aufgestellten Wirtschaft machen sich solche Faktoren auch auf dem Binnenmarkt bemerkbar.“

Dreizehn Monate ohne Pause gearbeitet 

Hinzu kam, dass viele Bauunternehmen und Handwerksbetriebe ohne Winterpause mehr als dreizehn Monate auf höchstem Niveau gearbeitet hatten und eine „Ferienpause“ einlegen mussten. Wenig hilfreich war die Reaktion vieler Massenbaustoff-Lieferanten, verlorenes Terrain durch Preisreduzierungen aufzufangen. Dies senkte zusätzlich das Einkaufsvolumen in der Eurobaustoff und verschlechterte die Deckungsbeiträge bei den Fachhändlern. 
Dies spiegeln zum Teil auch die Zahlen im Bereich Großhandel wider, über den die Kooperation 2014 rund 80 Prozent des Einkaufsvolumens abwickelt. Die Sortimente Rohbau-/Wandbaustoffe, Putze/WDVS und Dämmstoffe schlossen negativ ab und drückten so das Gesamtergebnis im Großhandel auf Plus 0,34 Prozent. Erfreulich war die Entwicklung im GaLaBau (+5,48 Prozent), bei den Bauelementen (+5,07 Prozent) und im noch jungen Sortimentsbereich Baumetalle (+5,76 Prozent).

www.eurobaustoff.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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