
2017-11-30T00:00:00Z Estrichverfestigung mit Reaktionsharzsystemen
Fliesenleger sind in ihrer täglichen Arbeit mit ganz unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Die Beeinträchtigung von Estrichoberflächen ist eines davon. Und da spielt es keine Rolle, ob der Estrich neu verlegt wurde oder in einem Altbau vorkommt. Der Fliesenleger hat grundsätzlich vor Arbeitsbeginn den Verlegeuntergrund darauf zu prüfen, ob er zur Aufnahme von Fliesen und Platten geeignet ist. Weist er Mängel auf, müssen vor dem Fliesenverlegen die Bedenken beim Bauherrn schriftlich angemeldet werden. (Foto: Codex)
Im Neubau kann es vorkommen, dass ein frisch verlegter Estrich infolge von Zugluft „verdurstet“ oder aufgrund ungleichmäßiger Verlege- oder Mischbedingungen eine unzureichende Oberflächenfestigkeit aufweist. Im Altbau dagegen ist es ein häufiges Problem, dass der Estrich bereits marode ist und die sicherste Lösung ein kostenintensiver Rückbau wäre. Um Zeit und Ressourcen zu sparen und trotzdem eine einwandfreie Fliesenverlegung in beiden Fälle zu garantieren, ist die Sanierung des bestehenden Estrichs mitunter die bessere Alternative. Dafür eignen sich der Einsatz von dünnflüssigen Epoxidharzen (EP), Silicatharzen oder wässriger Epoxisysteme, die zur Verfestigung der Estrichoberfläche am weitesten verbreitet sind.
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