In Pilotprojekten bieten Begabtenförderungswerke erstmals Stipendien an, die Auszubildende unterstützen sollen. Ins Leben gerufen wurde das Angebot vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Rund 1.000 Stipendien sollen in der sechsjährigen Pilotphase an Auszubildende vergeben werden, die besonders engagiert und leistungsbereit sind. „Wir machen ernst mit der Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung. Denn Hochbegabung und Spitzentalente gibt es nicht nur an Hochschulen“, so der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Jens Brandenburg in einer Meldung des BMBF. Das Projekt trägt den Namen etwas sperrigen Namen „Begabte Auszubildende und Fachkräfte in der Förderung der Begabtenförderungswerke (BAFF)“. Das Projekt wird von den teilnehmenden Begabtenförderungswerken, der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) sowie ihren Gesellschaftern, der Deutschen Industrie- und Handelskammer, dem Deutschen Handwerkskammertag und dem Bundesverband der Freien Berufe unterstützt.
Was bekomme ich mit dem Stipendium?
Wer ein Stipendium erhält, bekommt eine finanzielle Förderung von 300 Euro monatlich, kann Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung und Vernetzung in Anspruch nehmen und erhält bei einigen Begabtenförderungswerken auch Unterstützung für Auslandsaufenthalte.
Wie bewirbt man sich?
Interessenten müssen sich vor oder im frühen Stadium der Ausbildung direkt bei den teilnehmenden Begabtenförderungswerken bewerben (siehe Kasten). Die erste Bewerbungsrunde endet im Frühsommer 2024 – wer dieses Jahr eine Chance haben will, sollte sich also jetzt an die Bewerbung setzen.
Diese Begabtenförderungwerke nehmen am Pilotprojekt teil
- Cusanuswerk e. V. Villigst
- Evangelisches Studienwerk e. V.
- Friedrich-Ebert-Stiftung
- Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
- Hanns-Seidel-Stiftung
- Hans-Böckler-Stiftung
- Heinrich-Böll-Stiftung
- Konrad-Adenauer-Stiftung
- Rosa-Luxemburg-Stiftung
- Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gemeinsam mit der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB)
